Lager und Fulfillment
Lager und Fulfillment in Liechtenstein: eine Offerte von genau einem Logistiker
Ein Betrieb aus Ihrer Region meldet sich – keine Anrufflut.
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Wir haben Ihnen eine E-Mail an {email} geschickt. Erst nach dem Klick auf den Link darin geben wir Ihre Anfrage an Betriebe frei.
Wer Lager und Versand auslagert, gibt einen Teil des Geschäfts aus der Hand: Liefert der Logistiker zu spät oder falsch, merken es Ihre Kunden. Umso wichtiger ist, dass er Ihren Bedarf vorher genau kennt. Hier lesen Sie, welche Angaben für eine Offerte zählen, wie sich Lagerung, Fulfillment und Kommissionierung unterscheiden und was vertraglich geregelt sein sollte.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Lagerung, Fulfillment, Kommissionierung
- Reine Lagerung: Ware liegt auf Palettenstellplätzen oder in Fachböden, wird ein- und ausgelagert. Abgerechnet wird meist nach Stellplatz und Bewegung.
- E-Commerce-Fulfillment: Der Dienstleister nimmt Bestellungen aus Ihrem Shop entgegen, kommissioniert, verpackt, versendet und bearbeitet Retouren. Hier zählt die Anbindung an Shop und Warenwirtschaft.
- Kommissionierung für den Handel: Aufträge an Filialen oder Grosskunden werden zusammengestellt, oft mit festen Zeitfenstern.
- Retourenabwicklung: Prüfen, Aufbereiten, Wiedereinlagern oder Aussortieren. Das kostet Zeit und gehört deshalb in die Kalkulation.
Was ein Logistiker für die Offerte braucht
- Zahl der Palettenstellplätze und wie stark der Bedarf über das Jahr schwankt
- Bestellungen pro Monat und typische Zahl der Artikel je Bestellung
- Art der Ware: Standardware, Lebensmittel, Kühlware, Gefahrgut oder Sperrgut
- Wie viele verschiedene Artikel es gibt und ob Chargen oder Haltbarkeitsdaten verwaltet werden müssen
- gewünschte Vertragslaufzeit und Beginn
- welcher Shop, welches Warenwirtschafts- oder ERP-System angebunden werden soll
- ein grober monatlicher Budgetrahmen
Was im Vertrag stehen sollte
Logistikverträge scheitern selten am Preis, sondern an unklaren Leistungen. Legen Sie fest, bis wann eingegangene Bestellungen noch am selben Tag versendet werden, wie Fehler gemessen werden und was bei Fehlmengen geschieht. Inventuren, Haftung für Bestandsdifferenzen und die Versicherung der gelagerten Ware gehören ebenso hinein wie Kündigungsfristen und die Frage, wie die Ware bei einem Wechsel wieder herauskommt.
Verarbeitet der Dienstleister Adressdaten Ihrer Kunden, handelt er in Ihrem Auftrag. Das braucht eine vertragliche Regelung zum Datenschutz.
Typische Fehler beim Start
- Mengen zu optimistisch angegeben: Der Preis war für viel Volumen gerechnet, die Mindestabnahme wird teuer.
- Artikelstammdaten unvollständig: Ohne Masse, Gewichte und Barcodes stockt die Einlagerung.
- Weihnachtsgeschäft oder Aktionen nicht angekündigt: Spitzen brauchen Personal, das geplant sein muss.
- Schnittstelle zu spät getestet: Bestellungen kommen nicht an oder doppelt.
In Liechtenstein: Datenschutz und Anbieter aus der Region
Liechtenstein gehört zum EWR, deshalb gilt für Sendungs- und Kundendaten die Datenschutz-Grundverordnung; Aufsichtsbehörde ist die Datenschutzstelle Liechtenstein. Verarbeitet ein Anbieter Personendaten in Ihrem Auftrag, gehört ein Auftragsverarbeitungsvertrag dazu.
Viele Anbieter sitzen in der Schweiz oder in Österreich. Klären Sie, in welcher Währung abgerechnet wird, welches Recht für den Vertrag gilt und wer vor Ort erreichbar ist.
Quelle: datenschutzstelle.li · eur-lex.europa.eu
So vergibt Offrano Ihre Anfrage
Sie bestätigen Ihre Telefonnummer mit einem SMS-Code und Ihre E-Mail-Adresse über einen Link. Danach sehen Betriebe aus der Region nur die Eckdaten, ohne Namen und Kontaktdaten. Ein einziger Betrieb kann die Anfrage übernehmen; er bezahlt Offrano dafür, für Sie ist sie kostenlos und unverbindlich.
Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten sieht, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Adresse und seine Telefonnummer per E-Mail. Geprüft ist nur, dass es den Betrieb als Unternehmen gibt, etwa über die Mehrwertsteuernummer oder einen Registerauszug, nicht die Qualität seiner Arbeit. Dass sich ein Betrieb meldet, können wir nicht zusagen; übernimmt innerhalb von 21 Tagen keiner, nehmen wir die Anfrage wieder heraus. Offrano ist nicht Vertragspartner.
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Häufige Fragen
Ab welcher Menge lohnt sich ein Fulfillment-Dienstleister?
Das hängt weniger von einer Zahl ab als davon, ob Lager und Versand Ihnen Zeit für das eigentliche Geschäft nehmen. Viele Dienstleister nennen Mindestmengen; fragen Sie danach im ersten Gespräch.
Wie wird Lagerlogistik abgerechnet?
Meist getrennt nach Lagerplatz, Einlagerung, Kommissionierung je Auftrag oder Position, Verpackung und Versand. Lassen Sie sich eine Beispielrechnung für einen typischen Monat geben.
Kann ich meinen Onlineshop anbinden?
Die meisten Fulfillment-Dienstleister haben Schnittstellen zu gängigen Shopsystemen. Nennen Sie Ihr System in der Anfrage.
Wer ist in Liechtenstein für Datenschutz zuständig?
Die Datenschutzstelle Liechtenstein; es gilt die Datenschutz-Grundverordnung, weil Liechtenstein zum EWR gehört.
Quelle: datenschutzstelle.li
Was kostet mich die Anfrage bei Offrano?
Nichts. Offrano wird von dem Betrieb bezahlt, der Ihre Anfrage übernimmt. Ob Sie seine Offerte annehmen, entscheiden Sie frei.
Warum bekommt nur ein Betrieb meine Anfrage?
Damit Sie nicht von mehreren Firmen gleichzeitig angerufen werden. Der Betrieb, der übernimmt, hat die Anfrage für sich allein.
Bereit für Ihre Anfrage?
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben – Ihre Anfrage geht an genau einen Fachbetrieb.
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