Badsanierung
Komplettsanierung des Bades: vom Rohbau zum fertigen Raum
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Bei einer Komplettsanierung bleibt vom alten Bad meist nur der Raum. Fliesen, Estrich, Leitungen, Objekte und oft auch die Elektrik werden erneuert. Das ist der größte Eingriff unter den Badarbeiten und verlangt einen klaren Ablauf, weil viele Gewerke nacheinander auf wenig Fläche arbeiten. Diese Seite erklärt, wie eine Komplettsanierung abläuft, wo sie sich von einer Teilsanierung unterscheidet und was ein Betrieb vorab wissen muss.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Wann eine Komplettsanierung die richtige Wahl ist
Eine Komplettsanierung lohnt sich, wenn mehrere Dinge zusammenkommen: alte Leitungen, lose oder gerissene Fliesen, eine Raumaufteilung, die nicht mehr passt, oder Feuchteschäden unter dem Belag. Wer nur Wanne oder WC tauschen möchte, ist mit einer Teilsanierung besser bedient. Wer ohnehin Wände öffnet, sollte dagegen Leitungen und Abdichtung gleich mitmachen, weil ein zweites Öffnen später teurer wird.
Der Ablauf in Gewerken
- Bestandsaufnahme und Planung: Aufmaß, Lage der Anschlüsse, Wünsche an Dusche, Wanne und Stauraum, Auswahl der Objekte
- Rückbau: Objekte, Fliesen und oft der Estrich kommen heraus; Wege im Haus werden geschützt
- Rohinstallation: neue Wasser- und Abwasserleitungen, Vorwandelemente, Elektroleitungen
- Estrich und Wände: Ausgleich, Gefälle für die Dusche, Trockenbau für Vorwände und Nischen
- Abdichtung: Verbundabdichtung in allen Spritzwasserbereichen mit Dichtbändern an Ecken und Durchführungen
- Fliesen, Endmontage und Abnahme: Objekte, Armaturen, Leuchten, Silikonfugen, Dichtheitsprüfung
Typische Fehler und ihre Folgen
- Estrich zu früh belegt: Restfeuchte führt später zu Rissen oder hohlen Fliesen.
- Abdichtung nur im Duschbereich statt überall, wo Spritzwasser hinkommt: Feuchte zieht in angrenzende Wände.
- Keine Abstimmung zwischen Sanitär und Elektro: Steckdosen oder Leuchten liegen in Schutzbereichen und müssen versetzt werden.
- Objekte zu spät bestellt: Lieferzeiten verzögern die Endmontage, das Bad steht fertig gefliest, aber unbenutzbar da.
Was im Angebot stehen sollte
Ein Angebot für eine Komplettsanierung ist lang, und das ist gut so. Es sollte jedes Gewerk mit eigenen Positionen enthalten, die Abdichtung mit System benennen, die Objekte mit Hersteller und Serie aufführen und Rückbau, Entsorgung und Endreinigung nicht vergessen. Fragen Sie nach einem Bauzeitenplan und danach, wer auf der Baustelle den Überblick hat. Für die Handwerkerleistungen kann § 35a EStG eine Steuerermäßigung auf die Arbeitskosten vorsehen; dafür sollten Lohn- und Materialkosten auf der Rechnung getrennt stehen. Ob das in Ihrem Fall greift, klären Sie mit dem Finanzamt oder einer Steuerberaterin.
Quelle: gesetze-im-internet.de
Ihre Anfrage bei Offrano
Die Anfrage geht an genau einen Betrieb in Ihrer Region, der dafür an Offrano zahlt; Sie zahlen nichts. Bevor er Ihre Kontaktdaten sieht, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer. Geprüft ist nur, dass es ihn als Unternehmen gibt, und übernimmt innerhalb von 21 Tagen keiner, nehmen wir die Anfrage zurück.
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Häufige Fragen
Wie lange ist das Bad bei einer Komplettsanierung nicht nutzbar?
Das hängt vom Umfang, von Trocknungszeiten und von Lieferzeiten ab. Lassen Sie sich einen Bauzeitenplan geben und klären Sie früh, ob ein zweites Bad oder ein Gäste-WC zur Verfügung steht.
Muss der Estrich wirklich raus?
Nicht immer. Wenn er trocken, tragfähig und eben ist und die neue Dusche in der vorhandenen Höhe entwässert werden kann, darf er oft bleiben. Das beurteilt der Betrieb nach dem Öffnen.
Wer koordiniert die verschiedenen Handwerker?
Idealerweise ein Betrieb, der das Bad als Ganzes anbietet und Fliesenleger und Elektriker selbst einbindet. Dann haben Sie einen Ansprechpartner, der auch für die Schnittstellen einsteht.
Was muss ich in einer Eigentumswohnung beachten?
Steigleitungen, Abdichtung und Trittschall betreffen oft das Gemeinschaftseigentum oder die Nachbarn. Sprechen Sie mit der Hausverwaltung, bevor Sie unterschreiben.
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