Wärmepumpe
Wärmepumpe: ein Angebot von genau einem Fachbetrieb
Ein Betrieb aus Ihrer Region meldet sich – keine Anrufflut.
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Wir haben Ihnen eine E-Mail an {email} geschickt. Erst nach dem Klick auf den Link darin geben wir Ihre Anfrage an Betriebe frei.
Ob Neubau oder Heizungstausch im Bestand: Eine Wärmepumpe wird für ein bestimmtes Haus geplant, nicht aus dem Katalog gewählt. Hier lesen Sie, welche Punkte über Eignung und Aufwand entscheiden, welche Angaben ein Betrieb für ein belastbares Angebot braucht und wie es nach Ihrer Anfrage weitergeht. Ihre Anfrage geht an genau einen Heizungsbetrieb aus Ihrer Region, nicht an mehrere.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Passt eine Wärmepumpe zu Ihrem Haus?
Eine Wärmepumpe arbeitet am sparsamsten, wenn das Heizwasser nicht sehr heiß sein muss. Entscheidend ist deshalb weniger das Baujahr als die Frage, mit welcher Vorlauftemperatur Ihr Haus an kalten Tagen warm wird. Eine Fußbodenheizung kommt mit wenig Temperatur aus; mit Heizkörpern geht es oft auch, wenn sie groß genug sind oder einzelne getauscht werden.
Ein guter Betrieb klärt das nicht nach Gefühl, sondern mit einer Heizlastberechnung für die einzelnen Räume. Sie zeigt, wie viel Leistung das Gerät wirklich braucht. Zu groß gewählte Wärmepumpen takten häufig, laufen ineffizient und kosten in der Anschaffung mehr als nötig.
Luft, Erde oder Wasser: die Bauarten
- Luft-Wasser-Wärmepumpe: holt die Wärme aus der Außenluft. Sie ist am häufigsten, weil keine Bohrung nötig ist. Wichtig sind der Aufstellort des Außengeräts und der Abstand zum Nachbarn wegen des Schalls.
- Erdwärmepumpe (Sole-Wasser): nutzt Sonden in einer Bohrung oder Kollektoren im Garten. Sie arbeitet über das Jahr gleichmäßiger, braucht aber eine Erschließung, für Bohrungen meist eine wasserrechtliche Erlaubnis und einen Bohrbetrieb.
- Wasser-Wasser-Wärmepumpe: entnimmt Grundwasser über Brunnen. Das setzt passendes Grundwasser und eine behördliche Erlaubnis voraus und kommt seltener vor.
- Hybridheizung: Wärmepumpe und vorhandener Kessel teilen sich die Arbeit. Das kann eine Übergangslösung sein, wenn das Haus noch nicht saniert ist.
Welche Angaben ein Betrieb für das Angebot braucht
Je genauer Ihre Anfrage, desto besser kann ein Betrieb einschätzen, ob der Auftrag zu ihm passt, und desto schneller wird aus dem ersten Gespräch ein Angebot. Im Formular fragen wir deshalb gezielt nach den Punkten, die über Aufwand und Gerät entscheiden.
- Gebäudeart und ungefähres Baujahr, dazu die beheizte Wohnfläche
- die heutige Heizung (Gas, Öl, Strom, Holz, Fernwärme) und wie die Wärme verteilt wird: Heizkörper, Fußbodenheizung oder beides
- ob Sie Eigentümer sind; bei Wohnungseigentum muss die Eigentümergemeinschaft mitentscheiden
- ob Sie Fördermittel nutzen möchten, weil der Antrag den Ablauf bestimmt
- Ihr Zeitrahmen und ein grober Budgetrahmen
- Besonderheiten in Ihren eigenen Worten, etwa wenig Platz für das Außengerät oder ein vorhandener Warmwasserspeicher
Förderung: erst beantragen, dann beauftragen
Für den Heizungstausch gibt es in Deutschland einen Zuschuss über die KfW; alternativ können selbst nutzende Eigentümer unter Bedingungen eine Steuerermäßigung geltend machen. Beides lässt sich nicht für dieselbe Maßnahme kombinieren. Die aktuellen Bedingungen stehen unten in der Übersicht mit Quelle.
Wichtig für den Ablauf: Beim KfW-Zuschuss muss der Antrag in der Regel vor Beginn der Arbeiten gestellt sein, meist mit einem unterschriebenen Liefer- oder Leistungsvertrag, der eine Klausel für den Fall der Förderzusage enthält. Sprechen Sie das beim ersten Gespräch mit dem Betrieb an. Ob und in welcher Höhe gefördert wird, entscheidet allein der Fördergeber.
Worauf Sie beim Angebot achten sollten
- Liegt eine raumweise Heizlastberechnung zugrunde, oder wurde die Leistung nur geschätzt?
- Ist der hydraulische Abgleich enthalten? Ohne ihn verschenkt auch die beste Wärmepumpe Effizienz.
- Sind Außengerät, Speicher, Elektroanschluss, Fundament, Demontage und Entsorgung der alten Heizung einzeln aufgeführt?
- Wer meldet die Anlage beim Netzbetreiber an, und ist ein eigener Wärmepumpentarif möglich?
- Was umfassen Gewährleistung und Wartung, und wer ist bei einer Störung im Winter erreichbar?
So geht es nach Ihrer Anfrage weiter
Sie beschreiben Ihr Vorhaben und bestätigen Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Danach sehen Heizungsbetriebe aus Ihrer Region nur die Eckdaten, ohne Namen und ohne Kontaktdaten. Übernimmt ein Betrieb die Anfrage, bezahlt er Offrano dafür; für Sie bleibt alles kostenlos. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten sieht, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
Geprüft ist dabei, dass es den Betrieb als Unternehmen gibt, nicht die Qualität seiner Arbeit. Eine Zusage, dass ein Betrieb Ihre Anfrage übernimmt, können wir nicht geben. Übernimmt innerhalb von 21 Tagen keiner, nehmen wir sie aus dem Angebot.
Förderung in Deutschland
Diese Programme kommen für das Vorhaben in Frage. Maßgeblich sind die Bedingungen des Trägers zum Zeitpunkt Ihres Antrags.
BEG Einzelmaßnahmen – Heizungsförderung für Privatpersonen (KfW 458)
KfW (Bund)
Zuschuss für den Einbau einer klimafreundlichen Heizung wie einer Wärmepumpe: laut KfW 30 % Grundförderung, für selbstnutzende Eigentümer zusätzlich Klimageschwindigkeitsbonus (16 %, sinkt ab 01.02.2027) und Einkommensbonus (40, 30 bzw. 10 % bei einem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen bis 30.000, 40.000 bzw. 50.000 Euro). Insgesamt höchstens 80 % bei einem Einkommen bis 30.000 Euro (mit Kind und Familienzuschlag bis 40.000 Euro), sonst höchstens 70 %; beim Einfamilienhaus zählen Kosten bis 28.000 Euro.
Quelle: www.kfw.de · Stand 09.2026
Steuerermäßigung für energetische Sanierung (§ 35c EStG)
Finanzamt (Einkommensteuer)
Die Erneuerung der Heizungsanlage ist nach § 35c Abs. 1 Nr. 6 EStG begünstigt; elektrisch betriebene Wärmepumpen erfüllen laut ESanMV Anlage 6 Nr. 6.3 die Voraussetzungen, wenn die technischen Mindestanforderungen eingehalten sind (u. a. mindestens 65 % erneuerbare Wärme, ausgenommen Gas- und Raumluft-Wärmepumpen). Ermäßigung 20 % über drei Jahre (7 %, 7 %, 6 %), höchstens 40.000 Euro je Objekt; nicht zusätzlich zu einem steuerfreien Zuschuss oder zinsverbilligten Darlehen für dieselbe Maßnahme (§ 35c Abs. 3).
Quelle: www.gesetze-im-internet.de · Stand 09.2026
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Häufige Fragen
Funktioniert eine Wärmepumpe auch mit normalen Heizkörpern?
Oft ja. Entscheidend ist, ob die Räume an kalten Tagen mit einer niedrigen Vorlauftemperatur warm werden. Das prüft der Betrieb mit einer Heizlastberechnung; manchmal reicht es, einzelne Heizkörper zu tauschen.
Brauche ich für eine Erdwärmepumpe eine Genehmigung?
Für Bohrungen und Brunnen ist in der Regel eine wasserrechtliche Erlaubnis der unteren Wasserbehörde nötig, die Regeln unterscheiden sich je nach Bundesland. Der Betrieb oder das Bohrunternehmen kennt das Verfahren vor Ort.
Wann muss ich die Förderung beantragen?
Beim KfW-Zuschuss vor Beginn der Arbeiten. Klären Sie den Ablauf deshalb mit dem Betrieb, bevor Sie einen Termin für den Einbau festlegen.
Wie laut ist das Außengerät?
Das hängt vom Gerät, von der Leistung und vom Aufstellort ab. Achten Sie im Angebot auf die Schallangaben des Herstellers und lassen Sie sich zeigen, wie der Abstand zum Nachbargrundstück eingehalten wird.
Warum bekommt nur ein Betrieb meine Anfrage?
Damit Sie nicht von mehreren Firmen gleichzeitig angerufen werden. Der Betrieb, der Ihre Anfrage übernimmt, hat sie für sich allein und damit einen Grund, sich Zeit für Ihr Haus zu nehmen. Sein Angebot ist unverbindlich.
Was kostet mich die Anfrage bei Offrano?
Nichts. Offrano wird von dem Betrieb bezahlt, der Ihre Anfrage übernimmt. Ob Sie ihn beauftragen, entscheiden Sie frei.
Bereit für Ihre Anfrage?
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben – Ihre Anfrage geht an genau einen Fachbetrieb.
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