Stromspeicher
Stromspeicher: ein Angebot von genau einem Fachbetrieb
Ein Betrieb aus Ihrer Region meldet sich – keine Anrufflut.
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Ein Batteriespeicher macht Solarstrom auch abends nutzbar. Ob er sich für Sie rechnet und wie groß er sein sollte, hängt von Ihrer Anlage und Ihrem Verbrauch ab, nicht von einer Faustregel. Hier lesen Sie, wie Betriebe einen Speicher auslegen, was ein Angebot enthalten sollte und welche Angaben den Weg zum Angebot verkürzen. Ihre Anfrage geht an genau einen Fachbetrieb.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Wann ein Speicher sinnvoll ist
Ein Speicher erhöht den Anteil des eigenen Solarstroms, den Sie selbst verbrauchen, statt ihn ins Netz einzuspeisen. Das lohnt sich vor allem, wenn tagsüber mehr Strom erzeugt als verbraucht wird und abends und nachts ein spürbarer Bedarf bleibt. Haushalte mit Wärmepumpe oder Elektroauto haben oft ein anderes Profil als Haushalte ohne diese Verbraucher.
Zu groß gewählte Speicher werden in vielen Monaten nie ganz voll; zu kleine sind abends schnell leer. Ein guter Betrieb legt die Größe deshalb anhand Ihres Jahresverbrauchs, der Leistung der Solaranlage und Ihrer Gewohnheiten aus und erklärt, wie er darauf kommt.
Nachrüsten, neu planen, Notstrom: die Varianten
- Speicher nachrüsten: an eine bestehende Solaranlage. Entscheidend ist, ob der vorhandene Wechselrichter einen Speicher unterstützt oder ob ein eigener Batteriewechselrichter (AC-gekoppelt) dazukommt.
- Speicher mit neuer Photovoltaikanlage: Anlage und Speicher werden gemeinsam geplant, häufig mit einem Hybridwechselrichter (DC-gekoppelt).
- Notstrom und Ersatzstrom: Viele Speicher schalten bei einem Netzausfall nicht automatisch auf Inselbetrieb. Soll das Haus oder ein Teil davon weiterversorgt werden, braucht es eine dafür ausgelegte Umschaltung. Das muss ausdrücklich im Angebot stehen.
- Gewerbespeicher: für Betriebe, etwa um Lastspitzen zu kappen oder den Eigenverbrauch einer großen Dachanlage zu erhöhen. Hier sind Messkonzept und Abstimmung mit dem Netzbetreiber aufwendiger.
Welche Angaben ein Betrieb für das Angebot braucht
Mit den folgenden Angaben kann ein Betrieb einschätzen, welche Speichergröße und welche Technik infrage kommen. Einen Blick auf Zählerschrank und Aufstellort ersetzt das nicht.
- ob bereits eine Photovoltaikanlage besteht, geplant ist oder nicht vorhanden ist, und wenn ja, ihre Leistung
- Ihr jährlicher Stromverbrauch laut Abrechnung
- Gebäudeart und ob Sie Eigentümer sind
- Ihre Vorstellung zur Speichergröße oder der Wunsch nach Beratung
- ob der Speicher bei Stromausfall weiterversorgen soll
- Zeitrahmen, Budgetrahmen und Besonderheiten, etwa wenig Platz im Keller oder ein älterer Zählerschrank
Aufstellort und Sicherheit
Speicher werden meist im Keller, im Hauswirtschaftsraum oder in der Garage aufgestellt. Der Hersteller schreibt Bedingungen für Temperatur, Abstände und Belüftung vor; ein Betrieb richtet den Aufstellort danach aus. Arbeiten am Zählerschrank und am Hausnetz gehören in die Hand eines Elektrofachbetriebs, der beim Netzbetreiber eingetragen ist. Eine Anleitung zum Selbstanschluss finden Sie hier bewusst nicht.
Registrierung, Steuer und Förderung in Deutschland
Auch ein Stromspeicher, der am Netz hängt, muss im Marktstammdatenregister registriert werden. Für Lieferung und Installation von Speichern zu Photovoltaikanlagen auf oder bei Wohngebäuden gilt unter den Voraussetzungen des § 12 Abs. 3 UStG ein Nullsteuersatz; die Einzelheiten klären Sie mit dem Betrieb oder Ihrem Steuerbüro. Die KfW bietet einen Förderkredit, der auch Speicher umfasst. Die Bedingungen stehen unten in der Übersicht mit Quelle.
Quelle: gesetze-im-internet.de · gesetze-im-internet.de
Worauf Sie beim Angebot achten sollten
- Sind nutzbare Kapazität, Hersteller, Batterietechnik und Wechselrichter genau genannt?
- Ist begründet, warum gerade diese Größe zu Ihrem Verbrauch passt?
- Ist Notstrom oder Ersatzstrom enthalten, und wenn ja, welche Stromkreise werden versorgt?
- Sind Zählerschrankarbeiten, Anmeldung und Registrierung einzeln aufgeführt?
- Welche Herstellergarantie gilt, und an wen wenden Sie sich bei einer Störung?
Wie es nach Ihrer Anfrage weitergeht
Betriebe aus Ihrer Region sehen zunächst nur die Eckdaten Ihrer Anfrage, ohne Namen und Kontaktdaten. Übernimmt einer die Anfrage, zahlt er dafür an Offrano, und nur er erhält sie. Für Sie ist das kostenlos und unverbindlich. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten sieht, bekommen Sie von uns per E-Mail seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
Als geprüft gilt ein Betrieb bei uns, wenn wir ihn als Unternehmen nachweisen konnten, etwa per USt-ID oder Registerauszug; über die Qualität seiner Arbeit sagt das nichts. Ob sich ein Betrieb meldet, können wir nicht zusagen. Nach 21 Tagen ohne Übernahme nehmen wir die Anfrage aus dem Angebot. Offrano ist nicht Vertragspartner des Auftrags.
Förderung in Deutschland
Diese Programme kommen für das Vorhaben in Frage. Maßgeblich sind die Bedingungen des Trägers zum Zeitpunkt Ihres Antrags.
Erneuerbare Energien – Standard (KfW 270)
KfW
Förderkredit für Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher; laut KfW können bis zu 100 % der Investitionskosten finanziert werden. Privatpersonen sind antragsberechtigt, wenn sie zumindest einen Teil des Stroms ins Netz einspeisen.
Quelle: www.kfw.de · Stand 09.2026
Nullsteuersatz für Photovoltaikanlagen (§ 12 Abs. 3 UStG)
Bund (Umsatzsteuergesetz)
Lieferung und Installation von Solarmodulen, wesentlichen Komponenten und Stromspeichern an den Betreiber sind laut § 12 Abs. 3 UStG mit 0 % Umsatzsteuer belegt, wenn die Anlage auf oder an einem Wohngebäude bzw. einer Wohnung installiert wird und höchstens 30 kW (peak) laut Marktstammdatenregister hat.
Quelle: www.gesetze-im-internet.de · Stand 09.2026
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Häufige Fragen
Funktioniert ein Speicher bei Stromausfall automatisch?
Nicht unbedingt. Viele Speicher schalten sich bei Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab. Wenn Sie Notstrom oder Ersatzstrom möchten, muss das ausdrücklich geplant und im Angebot beschrieben sein.
Passt ein Speicher zu meiner bestehenden Solaranlage?
Meist ja. Der Betrieb prüft, ob Ihr Wechselrichter einen Speicher unterstützt. Falls nicht, wird der Speicher über einen eigenen Batteriewechselrichter angeschlossen.
Wie groß sollte mein Speicher sein?
Das hängt von Ihrem Verbrauch, der Leistung Ihrer Solaranlage und davon ab, wann Sie Strom brauchen. Lassen Sie sich die Auslegung erklären, statt einer pauschalen Empfehlung zu folgen.
Muss ich den Speicher anmelden?
Ja. Ein netzgekoppelter Speicher gehört ins Marktstammdatenregister, und der Netzbetreiber muss informiert werden. Die Anmeldung beim Netzbetreiber übernimmt in der Regel der Elektrofachbetrieb.
Quelle: gesetze-im-internet.de
Warum geht meine Anfrage nur an einen Betrieb?
Damit Sie nicht von mehreren Anbietern gleichzeitig angerufen werden. Der Betrieb, der sie übernimmt, hat sie exklusiv und damit einen Grund, sich sorgfältig mit Ihrer Anlage zu befassen.
Bereit für Ihre Anfrage?
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben – Ihre Anfrage geht an genau einen Fachbetrieb.
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