Stromspeicher
Stromspeicher in Österreich: ein Angebot von genau einem Betrieb
Ein Betrieb aus Ihrer Region meldet sich – keine Anrufflut.
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Ein Batteriespeicher macht Sonnenstrom auch am Abend nutzbar. Wie groß er sein sollte und ob er sich rechnet, hängt von Ihrer Anlage und Ihrem Verbrauch ab. Hier lesen Sie, wie ein Speicher ausgelegt wird, was in Österreich bei Förderung und Netzbetreiber zu beachten ist und welche Angaben ein Betrieb für einen Kostenvoranschlag braucht. Ihre Anfrage geht an genau einen Betrieb.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Wann ein Speicher sinnvoll ist
Ein Speicher erhöht den Anteil des Sonnenstroms, den Sie selbst nutzen. Das zahlt sich vor allem aus, wenn tagsüber Überschüsse entstehen und abends ein spürbarer Bedarf bleibt, etwa durch Kochen, Wärmepumpe oder Elektroauto. Ein zu großer Speicher wird in vielen Monaten nie voll, ein zu kleiner ist abends schnell leer.
Ein guter Betrieb legt die Größe anhand von Jahresverbrauch, Anlagenleistung und Ihren Gewohnheiten aus und begründet sie. Wer an einer Energiegemeinschaft teilnimmt oder teilnehmen möchte, sollte das erwähnen, weil es die Rechnung verändert.
Nachrüsten, neu planen, Notstrom
- Speicher nachrüsten: an eine bestehende Anlage, entweder über den vorhandenen Hybridwechselrichter oder mit eigenem Batteriewechselrichter.
- Speicher mit neuer Photovoltaikanlage: Anlage und Speicher werden gemeinsam geplant und können gemeinsam gefördert werden.
- Notstrom und Ersatzstrom: Nicht jeder Speicher versorgt bei einem Netzausfall weiter. Dafür braucht es eine eigene Umschaltung, die ausdrücklich im Kostenvoranschlag stehen muss.
- Gewerbespeicher: für Betriebe, etwa zur Kappung von Lastspitzen; Messkonzept und Abstimmung mit dem Netzbetreiber sind aufwendiger.
Förderung in Österreich: nur mit Photovoltaik
Der Investitionszuschuss nach dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz, abgewickelt über die OeMAG, fördert einen Stromspeicher nur zusätzlich zu einer Photovoltaikanlage, nicht für sich allein. Anträge sind nur in befristeten Fördercalls und vor der Inbetriebnahme möglich, und Speichererweiterungen werden nicht gefördert. Wer einen Speicher allein nachrüstet, sollte deshalb bei der Landesförderstelle und der Gemeinde nachfragen, ob es dort ein eigenes Programm gibt.
Die Bedingungen mit Beträgen stehen unten in der Übersicht mit Quelle. Ob gefördert wird, entscheidet allein die Förderstelle.
Quelle: eag-abwicklungsstelle.at
Aufstellort, Gewerbe und Netzbetreiber
Speicher stehen meist im Keller, im Technikraum oder in der Garage. Temperatur, Abstände und Belüftung gibt der Hersteller vor. Anschluss und Änderungen am Zählerkasten sind Arbeiten für einen Betrieb mit Gewerbeberechtigung für Elektrotechnik, einem reglementierten Gewerbe; der Betrieb meldet die Änderung auch beim Netzbetreiber. Eine Anleitung zum Selbstanschluss finden Sie hier bewusst nicht.
Quelle: ogd.ris.bka.gv.at
Welche Angaben ein Betrieb braucht
- ob eine Photovoltaikanlage besteht, geplant ist oder fehlt, und ihre Leistung
- Ihr jährlicher Stromverbrauch laut Jahresabrechnung
- Gebäudeart und ob Sie Eigentümer sind
- gewünschte Speichergröße oder Wunsch nach Beratung
- ob der Speicher bei Stromausfall weiterversorgen soll
- Zeitrahmen, Budgetrahmen und Besonderheiten wie wenig Platz im Keller oder ein älterer Zählerkasten
Worauf Sie beim Kostenvoranschlag achten sollten
- Ist geklärt, ob der Kostenvoranschlag kostenlos und verbindlich ist?
- Sind nutzbare Kapazität, Hersteller, Batterietechnik und Wechselrichter genannt?
- Ist begründet, warum diese Größe zu Ihrem Verbrauch passt?
- Ist Notstrom enthalten, und welche Stromkreise werden versorgt?
- Übernimmt der Betrieb die Förderabwicklung und die Meldung beim Netzbetreiber?
Wie Offrano Ihre Anfrage vergibt
Betriebe aus Ihrer Region sehen nur die Eckdaten, ohne Ihren Namen und ohne Kontaktdaten. Übernimmt einer die Anfrage, zahlt er dafür an Offrano und bekommt sie exklusiv. Für Sie ist das kostenlos und unverbindlich. Bevor er Ihre Kontaktdaten sieht, bekommen Sie seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer per E-Mail.
Geprüft ist, dass es den Betrieb als Unternehmen gibt, nicht wie gut er arbeitet. Ob sich ein Betrieb meldet, können wir nicht zusagen; nach 21 Tagen ohne Übernahme nehmen wir die Anfrage aus dem Angebot. Offrano ist nicht Vertragspartner.
Förderung in Österreich
Diese Programme kommen für das Vorhaben in Frage. Maßgeblich sind die Bedingungen des Trägers zum Zeitpunkt Ihres Antrags.
EAG-Investitionszuschuss Photovoltaik und Stromspeicher (OeMAG)
OeMAG / EAG-Förderabwicklungsstelle (Bund)
Investitionszuschuss für neue oder erweiterte Photovoltaikanlagen; Stromspeicher werden nur gemeinsam mit einer PV-Anlage gefördert. Laut EAG-Abwicklungsstelle 2026 z. B. 150 EUR/kWp bis 10 kWp und 150 EUR/kWh Speicher, höchstens 30 % der förderfähigen Investitionskosten; Anträge nur in befristeten Fördercalls.
Quelle: www.eag-abwicklungsstelle.at · Stand 09.2026
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Häufige Fragen
Wird ein Speicher allein gefördert?
Beim Bundeszuschuss nach dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz nicht; dort wird ein Speicher nur zusätzlich zu einer Photovoltaikanlage gefördert. Fragen Sie bei Land und Gemeinde nach eigenen Programmen.
Quelle: eag-abwicklungsstelle.at
Funktioniert der Speicher bei einem Stromausfall?
Nur, wenn er dafür ausgelegt und mit einer Umschaltung installiert ist. Viele Speicher schalten bei Netzausfall ab. Sagen Sie schon in der Anfrage, ob Sie Notstrom möchten.
Passt ein Speicher zu meiner bestehenden Anlage?
Meist ja. Der Betrieb prüft, ob Ihr Wechselrichter einen Speicher unterstützt oder ob ein eigener Batteriewechselrichter nötig ist.
Wie groß sollte der Speicher sein?
Das ergibt sich aus Verbrauch, Anlagenleistung und Tagesablauf. Lassen Sie sich die Auslegung erklären, statt einer Pauschalempfehlung zu folgen.
Warum geht meine Anfrage nur an einen Betrieb?
Damit Sie nicht von mehreren Anbietern gleichzeitig angerufen werden. Der Betrieb, der übernimmt, bezahlt dafür und hat einen Grund, sich sorgfältig mit Ihrer Anlage zu befassen.
Bereit für Ihre Anfrage?
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben – Ihre Anfrage geht an genau einen Fachbetrieb.
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