Wallbox
Wallbox in Österreich: ein Angebot von genau einem Elektrobetrieb
Ein Betrieb aus Ihrer Region meldet sich – keine Anrufflut.
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Wir haben Ihnen eine E-Mail an {email} geschickt. Erst nach dem Klick auf den Link darin geben wir Ihre Anfrage an Betriebe frei.
Die Wallbox selbst ist der kleinere Teil. Aufwand und Preis entstehen beim Anschluss: Leitungsweg, Zählerkasten, Absicherung und Meldung an den Netzbetreiber. Hier lesen Sie, wovon ein Kostenvoranschlag abhängt, was im Wohnungseigentum gilt, wie es um die Förderung steht und wie es nach Ihrer Anfrage weitergeht. Ihre Anfrage geht an genau einen Betrieb.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Wovon der Aufwand abhängt
Am meisten zählt der Weg vom Zählerkasten zum Stellplatz. Liegt die Garage neben dem Hausanschluss, ist die Leitung kurz; muss sie durch mehrere Mauern, unter der Einfahrt oder quer durch eine Tiefgarage, steigen Material und Arbeitszeit deutlich.
Der zweite Punkt ist der Zählerkasten. Ältere Verteiler haben oft keinen Platz für Absicherung und Fehlerstromschutz, die eine Ladestation braucht. Dann muss der Verteiler erweitert oder erneuert werden. Ein seriöser Betrieb sieht sich das an, bevor er einen verbindlichen Preis nennt; Fotos von Zählerkasten und Stellplatz helfen beim ersten Gespräch.
Die Varianten
- Installation im Einfamilienhaus: Wallbox in Garage, Carport oder am Abstellplatz im Freien, mit Leitung, Absicherung und Meldung.
- Wallbox mit Photovoltaik-Anbindung: lädt bevorzugt mit Sonnenstrom, wenn sie mit Wechselrichter oder Energiemanager kommunizieren kann.
- Ladestationen für Unternehmen und Wohnhausanlagen: mehrere Ladepunkte mit Lastmanagement, damit der Hausanschluss nicht überlastet wird, oft mit Abrechnung je Nutzer.
- Prüfung und Wartung: wiederkehrende Überprüfung der elektrischen Anlage, besonders bei gewerblich genutzten Ladepunkten.
Wohnungseigentum und Mietwohnung in Österreich
Für die Anbringung einer Vorrichtung zum Langsamladen eines Elektrofahrzeugs sieht das Wohnungseigentumsgesetz eine Erleichterung vor: Die Zustimmung eines anderen Wohnungseigentümers gilt als erteilt, wenn er ordnungsgemäß verständigt wurde und nicht innerhalb von zwei Monaten widerspricht. Die geplante Änderung muss in der Verständigung klar beschrieben sein. Eine wesentliche und dauernde Beeinträchtigung muss dennoch niemand dulden.
Als Mieter brauchen Sie für eine fest installierte Wallbox die Zustimmung des Vermieters. Klären Sie Kosten, Stromabrechnung und einen späteren Rückbau schriftlich, bevor Sie beauftragen. Bei Fragen zum Verfahren helfen Hausverwaltung oder Vermieter weiter.
Quelle: ogd.ris.bka.gv.at
Gewerbe, Netzbetreiber und Förderung
Elektrotechnik ist nach der Gewerbeordnung ein reglementiertes Gewerbe. Anschluss und Änderungen am Verteiler gehören deshalb in die Hand eines berechtigten Betriebs, der die Anlage auch beim Netzbetreiber meldet und die Prüfung dokumentiert.
Die Bundesförderung E-Ladeinfrastruktur für Private aus der Aktion eRide wurde wegen ausgeschöpften Budgets vorzeitig beendet; Registrierungen sind dort nicht mehr möglich. Manche Länder, Gemeinden und Energieversorger fördern Ladestationen eigenständig. Fragen Sie vor dem Kauf nach, denn Bedingungen wie Registrierung vorab oder Ökostrom-Nachweis sind üblich.
Quelle: ogd.ris.bka.gv.at · umweltfoerderung.at
Welche Angaben ein Betrieb braucht
- Gebäudeart und ob Sie Eigentümer sind
- wo geladen werden soll: Garage, Carport, Abstellplatz im Freien oder Tiefgarage
- Anzahl der Ladepunkte und gewünschte Ladeleistung oder Wunsch nach Beratung
- ungefähre Entfernung zwischen Zählerkasten und Stellplatz
- Zeitrahmen, Budgetrahmen und Besonderheiten, etwa eine vorhandene PV-Anlage
Worauf Sie beim Kostenvoranschlag achten sollten
- Ist geklärt, ob der Kostenvoranschlag kostenlos und verbindlich ist?
- Sind Wallbox-Modell, Leitungslänge, Verlegeart und Durchbrüche beschrieben?
- Sind Absicherung, Fehlerstromschutz und eine eventuelle Verteilererweiterung enthalten?
- Übernimmt der Betrieb die Meldung beim Netzbetreiber, Inbetriebnahme und Prüfprotokoll?
- Kann die Wallbox mit einer Photovoltaikanlage kommunizieren?
So vergibt Offrano Ihre Anfrage
Elektrobetriebe aus Ihrer Region sehen die Eckdaten ohne Namen und Kontaktdaten. Nur ein Betrieb kann übernehmen; er zahlt Offrano dafür, Sie zahlen nichts. Vorher schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer per E-Mail.
Geprüft ist die Existenz des Unternehmens, per UID-Nummer oder Firmenbuchauszug, nicht die Qualität der Arbeit. Dass sich jemand meldet, können wir nicht zusagen; nach 21 Tagen ohne Übernahme nehmen wir die Anfrage heraus. Den Auftrag vereinbaren Sie direkt mit dem Betrieb.
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Häufige Fragen
Brauche ich im Wohnungseigentum die Zustimmung aller Miteigentümer?
Für eine Langsamladestation gilt die Zustimmung als erteilt, wenn die anderen ordnungsgemäß verständigt wurden und nicht innerhalb von zwei Monaten widersprechen. Lassen Sie das Verfahren über die Hausverwaltung laufen.
Quelle: ogd.ris.bka.gv.at
Gibt es derzeit eine Bundesförderung für die Wallbox?
Die Aktion E-Ladeinfrastruktur für Private wurde vorzeitig beendet. Fragen Sie bei Land, Gemeinde und Energieversorger nach eigenen Programmen.
Quelle: umweltfoerderung.at
Reicht eine normale Steckdose?
Für gelegentliches Laden ist das möglich, Haushaltssteckdosen sind aber nicht für stundenlange Dauerlast gebaut. Lassen Sie die vorhandene Installation von einem Elektrobetrieb beurteilen.
Muss die Wallbox beim Netzbetreiber gemeldet werden?
Ja, Ladestationen werden dem Netzbetreiber gemeldet; je nach Leistung kann er Vorgaben machen. Das übernimmt in der Regel der Elektrobetrieb.
Was kostet mich die Anfrage?
Nichts. Offrano wird von dem Betrieb bezahlt, der Ihre Anfrage übernimmt; sein Kostenvoranschlag verpflichtet Sie zu nichts.
Bereit für Ihre Anfrage?
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben – Ihre Anfrage geht an genau einen Fachbetrieb.
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