Glossar
Begriffe kurz erklärt, von A bis Z.
A
- AbnahmeDie Erklärung des Auftraggebers, dass er eine Bau- oder Handwerkerleistung als im Wesentlichen vertragsgemäß annimmt.
- AbschlagszahlungEine Teilzahlung, die ein Unternehmer während der Bauzeit für bereits erbrachte Leistungen verlangt.
- ArtenschutzGesetzliche Regeln, die wild lebende Tiere und Pflanzen besonders geschützter Arten vor Tötung, Störung und Zerstörung ihrer Lebensstätten schützen.
- AsbestEine Gruppe faseriger Mineralien, die früher in vielen Baustoffen steckte und deren Fasern beim Einatmen schwere Krankheiten auslösen können.
- AufbewahrungsfristDie Zeit, in der Unternehmen Bücher, Rechnungen und andere Unterlagen aufbewahren müssen.
B
- BarrierefreiheitsstärkungsgesetzDas Gesetz, das bestimmte Produkte und Dienstleistungen, darunter viele Onlineshops für Verbraucher, zur Barrierefreiheit verpflichtet.
- BarrierereduzierungBauliche Veränderungen, die Wohnungen und Häuser für Menschen mit Behinderungen oder im Alter besser nutzbar machen.
- BaubeschreibungDie Beschreibung von Umfang, Ausstattung und Qualität eines Bauvorhabens, die Verbrauchern vor Abschluss eines Verbraucherbauvertrags vorliegen muss.
- Bauliche VeränderungJede Änderung am gemeinschaftlichen Eigentum einer Wohnungseigentümergemeinschaft, die über die ordnungsmäßige Erhaltung hinausgeht.
- BetriebskostenLaufende Kosten, die dem Eigentümer durch das Eigentum am Grundstück oder durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch des Gebäudes entstehen und auf Mieter umgelegt werden können.
- BewachungsgewerbeDas gewerbsmäßige Bewachen von Leben oder Eigentum fremder Personen, für das in Deutschland eine Erlaubnis nötig ist.
- BleileitungEine Trinkwasserleitung aus Blei, wie sie in sehr alten Häusern noch vorkommt und die Blei ins Wasser abgeben kann.
C
E
- E-RechnungEine Rechnung in einem strukturierten elektronischen Format, das eine automatische Verarbeitung ermöglicht.
- EinspeisevergütungDie Zahlung, die Betreiber einer Photovoltaikanlage für Strom erhalten, den sie ins öffentliche Netz einspeisen.
- EnergieausweisEin Dokument, das die energetische Qualität eines Gebäudes mit Kennwerten und einer Effizienzklasse beschreibt.
G
H
- HaftungshöchstbetragDie Obergrenze, bis zu der ein Umzugsunternehmen für Verlust oder Beschädigung von Umzugsgut haftet, sofern nichts anderes vereinbart ist.
- HalteverbotszoneEin vorübergehend beschilderter Bereich vor dem Haus, in dem während eines Umzugs niemand parken darf.
- HandwerkerleistungArbeitskosten für Renovierung, Erhaltung und Modernisierung im eigenen Haushalt, die zum Teil von der Einkommensteuer abgezogen werden können.
- HeizlastDie Wärmeleistung, die ein Gebäude oder ein Raum an einem sehr kalten Tag braucht, um warm zu bleiben.
- Hydraulischer AbgleichDie Einstellung einer Heizungsanlage, bei der jeder Heizkörper genau so viel warmes Wasser erhält, wie der Raum braucht.
I
- ImpressumspflichtDie Pflicht von Anbietern geschäftsmäßiger digitaler Dienste, bestimmte Angaben zu ihrer Identität leicht erkennbar bereitzuhalten.
- Individueller SanierungsfahrplanEin Beratungsbericht, der zeigt, wie ein Wohngebäude Schritt für Schritt oder in einem Zug energetisch saniert werden kann.
J
K
L
M
- MarktstammdatenregisterDas Register der Bundesnetzagentur, in dem alle Stromerzeugungsanlagen und bestimmte Verbraucher mit ihren Stammdaten erfasst werden.
- MeisterpflichtDie Regel, dass bestimmte Handwerke nur selbstständig betrieben werden dürfen, wenn der Betrieb in der Handwerksrolle eingetragen ist, meist mit einem Meister.
- MeldepflichtDie Pflicht, sich nach dem Einzug in eine neue Wohnung innerhalb einer bestimmten Frist bei der Meldebehörde anzumelden.
N
P
R
S
- SchadensanzeigeDie Meldung eines Transportschadens an das Umzugsunternehmen, die innerhalb bestimmter Fristen erfolgen muss.
- Schädliche UmwelteinwirkungenImmissionen wie Lärm, die nach Art, Ausmaß oder Dauer geeignet sind, erhebliche Nachteile oder Belästigungen für Nachbarn herbeizuführen.
- Schonzeit für GehölzeDer Zeitraum im Frühjahr und Sommer, in dem Hecken, Gebüsche und Bäume außerhalb des Waldes nicht radikal geschnitten oder gefällt werden dürfen.
- SteckersolargerätEine kleine Photovoltaikanlage, oft Balkonkraftwerk genannt, deren Strom über eine Steckdose oder Einspeisesteckdose ins Hausnetz fließt.
- Steuerbare VerbrauchseinrichtungEine Wärmepumpe, Wallbox, Klimaanlage oder ein Speicher, die der Netzbetreiber bei drohender Überlastung vorübergehend in der Leistung begrenzen darf.
- Steuerermäßigung für energetische MaßnahmenEine Möglichkeit, Kosten für energetische Sanierungen am selbst genutzten Wohneigentum direkt von der Einkommensteuer abzuziehen.
U
V
- VerbraucherbauvertragEin Vertrag, mit dem ein Unternehmer von einem Verbraucher zum Bau eines neuen Gebäudes oder zu erheblichen Umbaumaßnahmen an einem bestehenden Gebäude verpflichtet wird.
- VergrämungBauliche Maßnahmen, die verhindern, dass Tauben an Balkonen, Simsen oder Dächern landen und nisten, ohne die Tiere zu verletzen.
- VorlauftemperaturDie Temperatur des Heizwassers, das von der Heizung zu den Heizkörpern oder in die Fußbodenheizung fließt.
W
- WallboxEine fest installierte Ladestation für Elektroautos an der Wand oder auf einer Säule, meist in Garage oder Carport.
- WiderstandsklasseEine Einstufung von Fenstern und Türen danach, wie lange sie einem Einbruchsversuch mit bestimmten Werkzeugen standhalten.
- WohnungsgeberbestätigungEine Bescheinigung des Vermieters oder Eigentümers, dass eine Person in eine Wohnung eingezogen oder aus ihr ausgezogen ist.