Badsanierung
Barrierefreies Bad: ohne Stufen, mit Platz und Halt
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Ein barrierefreies Bad lässt sich ohne Stufen und Engstellen nutzen: mit bodenebener Dusche, Platz zum Bewegen und Halt, wo man ihn braucht. Viele planen es beim ohnehin fälligen Umbau gleich mit, damit sie lange in der eigenen Wohnung bleiben können. Hier lesen Sie, welche Elemente dazugehören, woran sich Planer in Österreich orientieren und wo Sie nach Förderungen fragen.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Woran sich die Planung orientiert
Planungsgrundlage für barrierefreies Bauen ist in Österreich die ÖNORM B 1600; die Bauordnungen der Länder verweisen für bestimmte Gebäude darauf. Im Bestand lassen sich nicht alle Anforderungen umsetzen, weil Grundriss und Aufbauhöhe Grenzen setzen. Dann entsteht ein barrierearmes Bad, das die wichtigsten Punkte erfüllt. Fragen Sie den Betrieb, woran er plant und was in Ihrem Bad möglich ist.
Die Bausteine
- bodenebene Dusche mit rutschhemmendem Belag, eventuell mit Klappsitz
- Haltegriffe bei WC und Dusche; die Wand braucht dafür eine tragfähige Befestigung, die man beim Umbau gleich einplant
- unterfahrbarer Waschtisch mit flachem Siphon und einem Spiegel, der auch im Sitzen passt
- Hänge-WC in passender Höhe
- Tür, die nach außen öffnet, oder eine Schiebetür
- Thermostatarmaturen, gut erreichbare Schalter und helles, blendfreies Licht
Förderung in Österreich
Für barrierefreie Umbauten gibt es in vielen Bundesländern Zuschüsse oder Darlehen, meist über die Wohnbauförderung des Landes; manche Gemeinden fördern zusätzlich. Bedingungen, Einkommensgrenzen und Antragsweg sind je Land verschieden. Stellen Sie den Antrag in der Regel vor Beginn der Arbeiten und fragen Sie die Förderstelle, welche Unterlagen, etwa ein Kostenvoranschlag oder Pläne, sie braucht.
Was der Betrieb für den Kostenvoranschlag braucht
- Grundriss und Maße des Bades, Lage von Tür und Fenster
- welche Bausteine Ihnen wichtig sind, und ob im Haushalt ein Rollator oder Rollstuhl genutzt wird, damit die Bewegungsflächen passen
- ob eine Förderung beantragt wird und welche Unterlagen die Förderstelle verlangt
- Stockwerk, Stiege und Lift, weil das Anlieferung und Abtransport betrifft
Anfrage über Offrano
Ein Betrieb aus Ihrer Region kann die Anfrage exklusiv übernehmen und bezahlt Offrano dafür, Sie zahlen nichts. Bevor er Ihre Kontaktdaten sieht, schicken wir Ihnen seine per E-Mail. Meldet sich innerhalb von 21 Tagen keiner, nehmen wir die Anfrage heraus.
Förderung in Österreich
Diese Programme kommen für das Vorhaben in Frage. Maßgeblich sind die Bedingungen des Trägers zum Zeitpunkt Ihres Antrags.
Wien – Förderung für altersgerechten Umbau
Stadt Wien (MA 50)
Die Stadt Wien fördert den altersgerechten, barrierefreien Umbau, etwa des Badezimmers oder des Zugangs, mit 50 % der förderbaren Kosten, höchstens 7.500 Euro. Antragstellende müssen mindestens 60 Jahre alt sein, Einkommensgrenzen einhalten und vorher ein Beratungsgespräch im Infopoint wahrnehmen.
Quelle: www.wien.gv.at · Stand 09.2026
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Häufige Fragen
Geht eine bodenebene Dusche auch im Altbau?
Häufig, aber nicht immer mit einem Bodenablauf. Flache Rinnen oder Wandabläufe helfen, wenn die Aufbauhöhe knapp ist. Das klärt der Installateur vor Ort.
Muss alles auf einmal gemacht werden?
Nein. Viele beginnen mit Wanne gegen Dusche und Griffen. Wandverstärkungen sollten Sie aber gleich einbauen lassen, auch wenn die Griffe erst später kommen.
Wo erfahre ich, welche Förderung es gibt?
Bei der Wohnbauförderung Ihres Bundeslandes. Fragen Sie auch Ihre Gemeinde, ob sie eigene Zuschüsse vergibt.
Darf ich als Mieter umbauen?
Nur mit Zustimmung des Vermieters. Klären Sie schriftlich, was beim Auszug mit den Einbauten geschieht.
Welche Tür eignet sich für ein barrierefreies Bad?
Eine Tür, die nach außen öffnet, oder eine Schiebetür, jeweils ohne Schwelle und mit ausreichender Breite. So bleibt innen Platz, und die Tür lässt sich auch öffnen, wenn jemand dahinter am Boden liegt.
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