CNC-Lohnfertigung
CNC-Lohnfertigung in der Schweiz: eine Offerte von genau einem Fertigungsbetrieb
Eine Offerte von einem Betrieb – keine Anrufflut.
✓ Bestätigen
Fast geschafft: Bitte bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse.
Wir haben Ihnen eine E-Mail an {email} geschickt. Erst nach dem Klick auf den Link darin geben wir Ihre Anfrage an Betriebe frei.
Ob Prototyp, Kleinserie oder laufende Serie: Ein Lohnfertiger rechnet mit Rüstzeit, Maschinenzeit, Material und Prüfaufwand. Wie genau er das kann, hängt an Ihren Unterlagen. Hier lesen Sie, welche Verfahren sich wofür eignen, was ein Fertigungsbetrieb für eine Offerte braucht und welche Punkte bei der Vergabe oft vergessen werden.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Verfahren und wofür sie sich eignen
- CNC-Fräsen: für prismatische Teile, Taschen, Nuten und komplexe Konturen aus dem Vollen.
- CNC-Drehen: für rotationssymmetrische Teile wie Wellen, Bolzen und Buchsen.
- Laserschneiden: für Blechzuschnitte mit genauen Konturen, oft in Kombination mit Kanten und Biegen.
- Blechbearbeitung und Schweissen: für Gehäuse, Rahmen und Baugruppen.
- 3D-Druck: für Prototypen, kleine Stückzahlen und Geometrien, die spanend kaum herstellbar sind.
Was der Fertigungsbetrieb für die Offerte braucht
Ohne technische Zeichnung oder 3D-Modell ist ein belastbares Offerte kaum möglich. Das Formular fragt deshalb, ob Zeichnungen vorliegen; die Dateien tauschen Sie nach der Übernahme direkt mit dem Betrieb aus.
- Verfahren und Werkstoff, bei Stahl möglichst mit Werkstoffbezeichnung
- Stückzahl und ob es Prototyp, Kleinserie oder Serie ist, dazu der erwartete Jahresbedarf
- Zeichnung mit Toleranzen und Oberflächenangaben, 3D-Daten in einem gängigen Austauschformat
- Nachbehandlung wie Eloxieren, Verzinken, Pulverbeschichten oder Härten
- geforderte Nachweise wie Materialzeugnisse oder Erstmusterprüfbericht
- Liefertermin, Verpackung und Lieferort
Kosten verstehen, ohne sie zu raten
Bei kleinen Stückzahlen machen Programmierung und Rüsten einen grossen Teil des Preises aus; mit steigender Stückzahl verteilt sich das. Enge Toleranzen, die funktional nicht nötig sind, treiben Maschinenzeit und Prüfaufwand. Fragen Sie den Betrieb, wo eine andere Toleranz oder ein anderes Material das Teil günstiger macht, ohne die Funktion zu ändern.
Lassen Sie sich Einzelpreis, einmalige Kosten für Programmierung oder Vorrichtungen und Staffelpreise getrennt angeben. Nur so lassen sich spätere Nachbestellungen einschätzen.
Oft vergessen
- Geheimhaltung: Zeichnungen sind Know-how. Eine Vertraulichkeitsvereinbarung vor dem Austausch schützt beide Seiten.
- Eigentum an Vorrichtungen und Programmen: Wem gehören sie, wenn Sie später wechseln?
- Änderungsstand der Zeichnung: Eine alte Revision führt zu falschen Teilen.
- Tragende Bauteile: Für tragende Stahl- und Aluminiumbauteile gilt die Normenreihe EN 1090 mit zertifizierter werkseigener Produktionskontrolle; fragen Sie danach, wenn Ihr Teil tragend ist.
Fertigung in der Schweiz: Zoll und Ursprung
Liefert ein Schweizer Lohnfertiger an Kunden in der EU, ist jede Lieferung ein Export mit Zollanmeldung. Ob Ihr Teil präferenzbegünstigt eingeführt werden kann, hängt vom Warenursprung nach dem Freihandelsabkommen ab; der Betrieb muss dafür die nötigen Angaben machen können.
Umgekehrt kann bei Material aus der EU eine Einfuhr anfallen. Klären Sie im Gespräch, wer Material beschafft und in welcher Währung abgerechnet wird, damit Wechselkursschwankungen nicht überraschen.
So vergibt Offrano Ihre Anfrage
Sie beschreiben Ihren Bedarf einmal und bestätigen Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Fertigungsbetriebe aus Ihrer Region sehen danach nur die Eckdaten, ohne Firmennamen und Kontaktdaten. Genau einer kann die Anfrage übernehmen; er bezahlt Offrano dafür, für Sie ist sie kostenlos und unverbindlich.
Bevor er Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Adresse und seine Telefonnummer. Wir prüfen, dass es ihn als Unternehmen gibt, nicht die Qualität seiner Arbeit und nicht seine Bewilligungen. Eine Zusage, dass die Anfrage übernommen wird, können wir nicht geben; nach 21 Tagen ohne Übernahme nehmen wir sie aus dem Shop.
Verwandte Branchen
Häufige Fragen
Kann ich ohne technische Zeichnung anfragen?
Ja, aber ein genaues Offerte ist dann kaum möglich. Beschreiben Sie das Teil und nennen Sie, ob ein Muster vorliegt. Manche Betriebe erstellen gegen Aufpreis Zeichnungen.
Lohnt sich die Fertigung schon ab einem Stück?
Für Prototypen und Ersatzteile ja, aber der Stückpreis ist hoch, weil Programmierung und Rüsten auf ein Teil fallen. Fragen Sie nach Staffelpreisen.
Welches Dateiformat braucht der Betrieb?
Meist eine Zeichnung als PDF und ein 3D-Modell in einem neutralen Format wie STEP. Fragen Sie im Gespräch nach.
Wer haftet für fehlerhafte Teile?
Das regeln Vertrag und Lieferbedingungen. Vereinbaren Sie, wie geprüft wird und was bei Abweichungen geschieht.
Warum geht meine Anfrage nur an einen Anbieter?
Damit Ihr Einkauf nicht von mehreren Vertrieben gleichzeitig angerufen wird. Der Anbieter, der die Anfrage übernimmt, hat sie für sich allein. Brauchen Sie wegen interner Regeln mehrere Offerten, können Sie zusätzlich selbst Anbieter ansprechen.
Bereit für Ihre Anfrage?
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben – Ihre Anfrage geht an genau einen Fachbetrieb.
Anfrage stellen