Photovoltaik
Photovoltaik in der Schweiz: eine Offerte von genau einem Solarbetrieb
Eine Offerte von einem Betrieb – keine Anrufflut.
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Eine Solaranlage wird für ein bestimmtes Dach und einen bestimmten Haushalt geplant. Hier lesen Sie, was über Ertrag und Aufwand entscheidet, wann in der Schweiz eine Meldung statt eines Baugesuchs genügt, wie die Einmalvergütung über Pronovo abläuft und welche Angaben ein Betrieb für eine Offerte braucht. Ihre Anfrage geht an genau einen Betrieb aus Ihrer Region.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Dach, Ausrichtung und Verbrauch
Der Ertrag hängt von nutzbarer Dachfläche, Ausrichtung, Neigung und Verschattung ab. Ein Süddach liefert mittags am meisten, ein Ost-West-Dach verteilt die Produktion über den Tag und passt oft besser zum Eigenverbrauch. Kamine, Lukarnen, Bäume oder Nachbargebäude werfen Schatten, die ein guter Betrieb einplant.
Prüfen Sie den Zustand des Dachs: Steht eine Sanierung durch Dachdecker oder Spengler an, lohnt es sich meist, beides zusammen zu planen. Planen Sie auch Ihren künftigen Verbrauch mit, etwa eine Wärmepumpe oder ein Elektroauto.
Die Varianten
- Neue Photovoltaikanlage: Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Verkabelung, Anschluss an die Hausinstallation und Anmeldung beim Verteilnetzbetreiber.
- Anlage mit Batteriespeicher: speichert Überschüsse des Tages für den Abend. Ob er sich rechnet, hängt vom Verbrauchsprofil ab.
- Erweiterung einer bestehenden Anlage: Zu klären ist, ob Wechselrichter und Anschluss die zusätzliche Leistung aufnehmen.
- Photovoltaik für Gewerbedächer und Mehrfamilienhäuser: grössere Flächen; im Mehrfamilienhaus ist ein Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (ZEV) eine häufige Lösung.
- Wartung und Reparatur: Prüfung von Wechselrichter, Verkabelung und Modulen bei sinkendem Ertrag.
Meldung statt Baugesuch, Kanton und Netzbetreiber
Auf Dächern oder an Fassaden genügend angepasste Solaranlagen brauchen in Bau- und Landwirtschaftszonen nach dem Raumplanungsgesetz keine Baubewilligung; sie sind lediglich der zuständigen Behörde zu melden. Das kantonale Recht kann in klar umschriebenen Schutzzonen eine Bewilligungspflicht vorsehen, und auf Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung braucht es immer eine Baubewilligung.
Elektrische Installationen darf nur ausführen, wer eine Installationsbewilligung des Eidgenössischen Starkstrominspektorats hat. Der Betrieb meldet die Arbeiten vor der Ausführung dem Netzbetreiber, führt nach Abschluss die Schlusskontrolle durch und übergibt Ihnen den Sicherheitsnachweis (SiNa).
Quelle: fedlex.admin.ch · fedlex.admin.ch
Einmalvergütung über Pronovo
Der Bund fördert Photovoltaikanlagen mit einer Einmalvergütung, abgewickelt durch Pronovo. Das Gesuch für kleine Anlagen (KLEIV) kann erst gestellt werden, wenn die Anlage realisiert ist. Sie reichen es selbst als Betreiber ein oder bevollmächtigen jemanden, etwa den Installateur. Dazu gehören das Abnahmeprotokoll oder der Sicherheitsnachweis mit Mess- und Prüfprotokoll.
Die Bedingungen mit Beträgen stehen unten in der Übersicht mit Quelle. Viele Kantone und Gemeinden fördern zusätzlich; fragen Sie bei der kantonalen Energiefachstelle oder der Gemeinde nach.
Quelle: pronovo.ch
Welche Angaben ein Betrieb für die Offerte braucht
- Gebäudeart und ob Sie Eigentümer sind; im Stockwerkeigentum entscheidet die Gemeinschaft über das Dach
- Dachform (Satteldach, Walmdach, Pultdach, Flachdach) und Ausrichtung
- ungefähr nutzbare Dachfläche und jährlicher Stromverbrauch laut Stromrechnung
- ob ein Batteriespeicher gewünscht ist
- Zeitrahmen und Budgetrahmen
- Besonderheiten, etwa Schutzzone, älterer Verteiler oder eine geplante Ladestation
Worauf Sie bei der Offerte achten sollten
- Sind Module, Wechselrichter und Speicher mit Hersteller, Typ und Anzahl genannt?
- Liegt eine Ertragsprognose für Ihr Dach mit Verschattung vor?
- Sind Gerüst, Unterkonstruktion, Kabelwege, Anpassungen am Verteiler, Meldung, SiNa und Pronovo-Gesuch aufgeführt, inklusive MWST?
- Wer übernimmt Meldung bei der Gemeinde und Anmeldung beim Netzbetreiber?
- Welche Garantien gelten für Module, Wechselrichter und Dachdurchdringungen?
Wie es nach Ihrer Anfrage weitergeht
Solarbetriebe aus Ihrer Region sehen die Eckdaten ohne Namen und Kontaktdaten. Nur ein Betrieb kann übernehmen; er zahlt dafür an Offrano, für Sie ist das kostenlos und unverbindlich. Bevor er Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Adresse und seine Telefonnummer per E-Mail.
Geprüft ist, dass es den Betrieb als Unternehmen gibt, per UID oder Handelsregisterauszug; eine Qualitätsprüfung ist das nicht. Eine Zusage, dass jemand übernimmt, gibt es nicht; nach 21 Tagen ohne Übernahme nehmen wir die Anfrage heraus.
Förderung in der Schweiz
Diese Programme kommen für das Vorhaben in Frage. Massgeblich sind die Bedingungen des Trägers zum Zeitpunkt Ihres Antrags.
Einmalvergütung für kleine Photovoltaikanlagen (KLEIV, Pronovo)
Bund, Abwicklung durch Pronovo AG
Betreiber von Photovoltaikanlagen ab 2 kW und unter 100 kW erhalten eine einmalige Vergütung aus Grund- und Leistungsbeitrag, laut Pronovo maximal 30 % der Investitionskosten von Referenzanlagen. Das Gesuch wird nach der Inbetriebnahme über das Pronovo-Kundenportal eingereicht.
Quelle: pronovo.ch · Stand 09.2026
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Häufige Fragen
Brauche ich für die Solaranlage ein Baugesuch?
Für genügend angepasste Anlagen auf Dächern in Bau- und Landwirtschaftszonen in der Regel nicht, dann genügt eine Meldung. In Schutzzonen kann der Kanton eine Bewilligung verlangen, auf geschützten Denkmälern braucht es sie immer.
Quelle: fedlex.admin.ch
Wann stelle ich das Gesuch für die Einmalvergütung?
Nach der Realisierung der Anlage, über Pronovo. Sie können den Installateur bevollmächtigen, das Gesuch für Sie einzureichen.
Quelle: pronovo.ch
Was ist der Sicherheitsnachweis?
Der SiNa bestätigt, dass die elektrische Installation kontrolliert wurde und den Vorschriften entspricht. Der Betrieb übergibt ihn Ihnen, und er wird dem Netzbetreiber zugestellt.
Quelle: fedlex.admin.ch
Lohnt sich eine Solaranlage auf dem Mehrfamilienhaus?
Häufig über einen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch, bei dem die Bewohner den Solarstrom gemeinsam nutzen. Lassen Sie sich Messkonzept und Abrechnung in der Offerte erklären.
Was kostet mich die Anfrage bei Offrano?
Nichts. Bezahlt wird Offrano von dem Betrieb, der Ihre Anfrage übernimmt.
Bereit für Ihre Anfrage?
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben – Ihre Anfrage geht an genau einen Fachbetrieb.
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