Photovoltaik · Zürich
Photovoltaik in Zürich
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Die Stadt Zürich will das Solarpotenzial ihrer Dächer vollständig erschliessen und fördert Photovoltaik zusätzlich zur Einmalvergütung des Bundes. Das verändert den Ablauf: Das städtische Gesuch muss vor Baubeginn stehen, und ob Ihr Dach im Meldeverfahren belegt werden kann, hängt stark vom Quartier ab. Hier finden Sie, was in Zürich gilt und welche Angaben ein Solarbetrieb für eine belastbare Offerte braucht.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Zürich
- Region
- Zürich
- Einwohner
- 440'935 (Quelle: BFS STATPOP)
Meldung oder Baubewilligung: in Zürich eine Frage der Lage
Genügend angepasste Solaranlagen auf Dächern und an Fassaden bis 11 Meter Höhe können in der Stadt Zürich grundsätzlich im Meldeverfahren erstellt werden. Bewilligungspflichtig sind Anlagen in Kernzonen, im Geltungsbereich eines Ortsbild- oder Denkmalschutzinventars und bei einer denkmalpflegerischen Schutzanordnung.
Nach Angaben der Stadt kommt auf rund 70 Prozent der Gebäude das Meldeverfahren in Frage, bei den übrigen braucht es ein Baubewilligungsverfahren. Die Stadt bietet eine Adressabfrage an, die das voraussichtliche Verfahren anzeigt; verbindlich ist erst die Beurteilung im konkreten Projekt.
Quelle: stadt-zuerich.ch · stadt-zuerich.ch
Städtische Förderung: Gesuch vor dem ersten Modul
Anders als die Einmalvergütung des Bundes, die erst nach der Inbetriebnahme beantragt wird, verlangt die Stadt Zürich ihr Fördergesuch zwingend vor Baubeginn. Es braucht zwei Gesuche, eines über die Förderplattform der Stadt und eines beim Bund über Pronovo. Die städtischen Maximalbeiträge schliessen die Bundesvergütung ein.
Zusätzliche städtische Beiträge gibt es für Fälle, die in Zürich häufig vorkommen: statische Ertüchtigungen, Asbestsanierungen, Verstärkungen des Hausanschlusses, bewilligungspflichtige Anlagen auf bestehenden Bauten, Kombinationen mit Dachbegrünung und Fassadenanlagen. Die gesetzlich vorgeschriebene Leistung bei Neubauten ist nicht förderberechtigt. Den Rückspeisetarif und den Herkunftsnachweis für eingespeisten Strom vergütet ewz.
Quelle: stadt-zuerich.ch
Anfrage stellenFlachdach: Solaranlage und Begrünung zusammen
Bei Neubauten und Sanierungen ist in Zürich die Begrünung von Flachdächern Pflicht, soweit technisch und wirtschaftlich möglich. Eine Solaranlage schliesst das nicht aus: Die Stadt empfiehlt die Kombination und hat dazu einen Leitfaden Solargründach herausgegeben. Die Module werden dafür aufgeständert, damit die Vegetation darunter wachsen kann; für diese Kombination zahlt die Stadt einen Zusatzbeitrag.
Fragen Sie in der Offerte ausdrücklich nach Aufständerung, Ballast und Substrataufbau. Eine Anlage, die ein bestehendes Gründach einfach ersetzt, kann mit den Vorgaben der Bau- und Zonenordnung kollidieren.
Quelle: stadt-zuerich.ch · stadt-zuerich.ch
Die Ziele der Stadt und was sie für Sie bedeuten
Auf Stadtgebiet sollen im Jahr 2030 mindestens 200 GWh und im Jahr 2040 mindestens 500 GWh Solarstrom produziert werden; eine Potenzialstudie beziffert das Dachpotenzial auf rund 500 GWh pro Jahr. Für Eigentümer bedeutet das ein gut ausgebautes Beratungsangebot: Die Energieberatung der Stadt berät kostenlos, und mit dem Solar-Offerte-Check von EnergieSchweiz lassen sich eingeholte Offerten prüfen.
Quelle: stadt-zuerich.ch
Angaben für die Offerte
- Adresse, damit der Betrieb Kernzone, Inventar und Verfahren prüfen kann
- Dachform, Ausrichtung, bestehende Begrünung und Zustand der Abdichtung
- Jahresverbrauch laut Stromrechnung und geplante Verbraucher wie Wärmepumpe oder Ladestation
- Baujahr, weil Asbest oder Statik für Zusatzbeiträge und Aufwand eine Rolle spielen
- wer die Gesuche bei Stadt und Pronovo stellt
So läuft es über Offrano
Ein Solarbetrieb aus dem Raum Zürich kann Ihre Anfrage exklusiv übernehmen und bezahlt Offrano dafür; für Sie bleibt sie kostenlos. Seine Firmendaten erhalten Sie per E-Mail, bevor er Ihre Telefonnummer sieht. Wir prüfen nur, ob es das Unternehmen gibt, nicht seine Arbeit, und können nicht zusagen, dass jemand übernimmt.
Förderung in der Schweiz
Diese Programme kommen für das Vorhaben in Frage. Massgeblich sind die Bedingungen des Trägers zum Zeitpunkt Ihres Antrags.
Einmalvergütung für kleine Photovoltaikanlagen (KLEIV, Pronovo)
Bund, Abwicklung durch Pronovo AG
Betreiber von Photovoltaikanlagen ab 2 kW und unter 100 kW erhalten eine einmalige Vergütung aus Grund- und Leistungsbeitrag, laut Pronovo maximal 30 % der Investitionskosten von Referenzanlagen. Das Gesuch wird nach der Inbetriebnahme über das Pronovo-Kundenportal eingereicht.
Quelle: pronovo.ch · Stand 09.2026
Leistungen
Städte
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Häufige Fragen
Muss ich in Zürich für die Solaranlage ein Baugesuch einreichen?
Ausserhalb von Kernzonen, Ortsbild- und Denkmalschutzinventaren genügt für angepasste Dachanlagen in der Regel die Meldung. Die Adressabfrage der Stadt zeigt das voraussichtliche Verfahren.
Quelle: stadt-zuerich.ch
Wann stelle ich das Gesuch für die städtische Förderung?
Vor Baubeginn. Die Einmalvergütung bei Pronovo ist ein separates Gesuch, das dem Ablauf des Bundes folgt.
Quelle: stadt-zuerich.ch
Darf die Solaranlage auf mein begrüntes Flachdach?
Ja, die Stadt empfiehlt die Kombination als Solargründach und fördert aufgeständerte Anlagen über Begrünung zusätzlich. Die Begrünung sollte dabei erhalten bleiben.
Quelle: stadt-zuerich.ch
Wer kauft mir in Zürich den überschüssigen Strom ab?
In der Stadt vergütet ewz den eingespeisten Strom mit dem Rückspeisetarif und den Herkunftsnachweis. Die aktuellen Tarife nennt ewz.
Quelle: stadt-zuerich.ch
Mein Dach hat alte Faserzementplatten. Was bedeutet das?
Bei älteren Dächern kann Asbest im Spiel sein; das klärt der Betrieb vor jeder Arbeit ab. Die Stadt richtet für Asbestsanierungen im Zusammenhang mit Solaranlagen einen Zusatzbeitrag aus.
Quelle: stadt-zuerich.ch
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