Online-Werbung
Online-Werbung in der Schweiz: eine Offerte von genau einer Agentur
Eine Offerte von einem Betrieb – keine Anrufflut.
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Wir haben Ihnen eine E-Mail an {email} geschickt. Erst nach dem Klick auf den Link darin geben wir Ihre Anfrage an Betriebe frei.
Anzeigen bei Google, auf Facebook, Instagram, LinkedIn, TikTok oder YouTube bringen rasch Sichtbarkeit, verbrauchen aber ebenso rasch Budget, wenn Ziel, Sprache und Messung nicht passen. Hier lesen Sie, welche Kanäle wofür taugen, welche Angaben eine Agentur für eine Offerte braucht, was in der Schweiz zusätzlich zu beachten ist und wie Offrano Ihre Anfrage an genau eine Agentur weitergibt.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Welcher Kanal für welches Ziel?
- Google Ads: für Menschen, die gerade aktiv suchen. Stark bei konkreten Anfragen und im Onlineshop.
- Facebook und Instagram: Reichweite nach Interessen, Region und Alter, etwa für Bekanntheit oder Personalsuche.
- LinkedIn: gezielte Ansprache nach Branche und Funktion, vor allem im B2B-Geschäft.
- TikTok und YouTube: Video als Format, setzt passendes Material voraus.
- Retargeting: Anzeigen für frühere Website-Besucher; setzt Tracking voraus.
Welche Angaben die Agentur für die Offerte braucht
Das Formular trennt das Werbebudget, das an die Plattformen fliesst, vom Honorar der Agentur. Nur so sind Offerten vergleichbar.
- Grösse Ihres Unternehmens
- gewünschte Kanäle: Google, Facebook und Instagram, LinkedIn, TikTok oder YouTube
- Hauptziel: Anfragen, Verkäufe im Onlineshop, Bekanntheit oder Bewerbungen
- ob Sie schon Online-Werbung geschaltet haben
- gewünschter Beginn und monatliches Werbebudget in Franken ohne Agenturhonorar
- eine kurze Beschreibung von Angebot, Zielgruppe, Kantonen und Sprachen
Was in der Schweiz zusätzlich gilt
Sprachregionen: Kampagnen für die Deutschschweiz, die Romandie und das Tessin brauchen eigene Anzeigentexte, Suchbegriffe und passende Zielseiten. Eine übersetzte Anzeige, die auf eine deutsche Seite führt, verschenkt Budget.
Datenschutz: Für Tracking und Zielgruppen gilt das Datenschutzgesetz (DSG), Aufsicht ist der EDÖB. Die Agentur sollte offenlegen, welche Daten an Werbeplattformen im Ausland gehen. Sprechen Sie auch Personen in der EU an, können zusätzlich deren Einwilligungsregeln greifen.
Stelleninserate: Für bestimmte Berufsarten gilt in der Schweiz eine Stellenmeldepflicht beim RAV, bevor offene Stellen anderweitig ausgeschrieben werden dürfen. Planen Sie Recruiting-Kampagnen, klären Sie das vor dem Start beim RAV oder beim kantonalen Arbeitsamt.
Quelle: edoeb.admin.ch
Was in der Offerte stehen sollte
- Honorarmodell: Pauschale, Anteil am Werbebudget oder erfolgsabhängige Teile, jeweils mit klarer Grundlage
- Werbebudget getrennt vom Honorar, möglichst direkt von Ihrem Unternehmen an die Plattform bezahlt
- Werbekonten auf Ihr Unternehmen, die Agentur erhält nur Zugriff
- Umfang der Einrichtung je Sprache: Kampagnen, Anzeigentexte, Zielseiten, Conversion-Messung
- Berichte mit Kosten je Anfrage oder Verkauf
- Mindestlaufzeit, Kündigung und Preise mit oder ohne MWST
Typische Fehler
- Anzeigen führen auf die Startseite statt auf eine passende Zielseite.
- Keine Ausschlussbegriffe: Budget fliesst in Suchen ohne Bezug zu Ihrer Leistung.
- Anzeigen mit bundesdeutschen Begriffen und Schreibweisen für Schweizer Kundschaft.
- Erfolg nur an Klicks gemessen statt an Anfragen.
So vergibt Offrano Ihre Anfrage
Sie beschreiben Ihr Ziel und bestätigen Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Agenturen sehen zuerst nur die Eckdaten ohne Firmennamen. Nur eine Agentur kann übernehmen; sie bezahlt Offrano dafür. Für Sie ist die Anfrage kostenlos und unverbindlich. Bevor die Agentur Ihre Kontaktdaten erhält, senden wir Ihnen ihren Namen, ihre Adresse und ihre Telefonnummer per E-Mail.
Geprüft ist nur, dass die Agentur als Unternehmen existiert, etwa über MWST-Nummer oder Handelsregisterauszug; ihre Arbeit prüfen wir nicht. Dass sich jemand meldet, können wir nicht zusagen; nach 21 Tagen ohne Übernahme nehmen wir die Anfrage aus dem Angebot. Offrano ist nicht Vertragspartei.
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Häufige Fragen
Brauchen wir Kampagnen in mehreren Sprachen?
Wenn Sie Kundschaft in mehreren Sprachregionen ansprechen, ja. Jede Sprache braucht eigene Anzeigen, Suchbegriffe und Zielseiten.
Wie viel Werbebudget brauchen wir?
Das hängt von Kanal, Wettbewerb und Region ab. Für Google Ads kann die Agentur anhand von Suchvolumen und Klickpreisen einen realistischen Rahmen zeigen. Beginnen Sie mit einer Testphase.
Wem gehört das Werbekonto?
Ihrem Unternehmen. Die Agentur erhält Zugriff; bei einem Wechsel bleiben Daten und Kampagnen bei Ihnen.
Dürfen wir offene Stellen einfach über Social Media ausschreiben?
Für Berufsarten mit Stellenmeldepflicht nicht sofort. Klären Sie beim RAV, ob Ihre Stelle betroffen ist, bevor die Kampagne startet.
Ist die Offerte inklusive MWST?
Das muss in der Offerte stehen, getrennt für Honorar und allenfalls weiterverrechnetes Werbebudget.
Pauschale oder Anteil am Werbebudget?
Ein Anteil am Budget ist verbreitet, schafft aber einen Anreiz, das Budget zu erhöhen. Eine Pauschale für klar beschriebene Leistungen ist leichter zu vergleichen, besonders wenn Kampagnen in mehreren Sprachen laufen.
Was kostet uns die Anfrage bei Offrano?
Nichts. Offrano wird von der Agentur bezahlt, die Ihre Anfrage übernimmt. Ob Sie ihre Offerte annehmen, entscheiden Sie frei.
Bereit für Ihre Anfrage?
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben – Ihre Anfrage geht an genau einen Fachbetrieb.
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