Softwareentwicklung
Softwareentwicklung in Österreich: ein Angebot von genau einem Betrieb
Ein Betrieb aus Ihrer Region meldet sich – keine Anrufflut.
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Wir haben Ihnen eine E-Mail an {email} geschickt. Erst nach dem Klick auf den Link darin geben wir Ihre Anfrage an Betriebe frei.
Eine Fachanwendung für den Betrieb, eine App für den Außendienst oder die Verbindung von Warenwirtschaft und Webshop: Individualsoftware wird für Ihre Abläufe gebaut. Hier lesen Sie, welche Vorarbeit einen Kostenvoranschlag vergleichbar macht, welche Vertragsmodelle üblich sind, was in Österreich zusätzlich zu klären ist und wie Offrano Ihre Anfrage an genau einen Entwicklungsbetrieb vergibt.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Zuerst den Ablauf beschreiben, nicht die Technik
Teuer werden Softwareprojekte selten durch das Programmieren selbst, sondern durch Anforderungen, die erst während der Arbeit auftauchen. Schreiben Sie deshalb auf, welcher Ablauf heute Zeit kostet, wer die Anwendung nutzen wird und woran Sie den Erfolg messen. Die Wahl von Programmiersprache und Architektur überlassen Sie dem Betrieb.
Eine Handvoll Anwendungsfälle in Alltagssprache reicht für den Anfang, zum Beispiel: Die Lagerleitung sieht auf einen Blick, welche Aufträge heute kommissioniert werden. Schreiben Sie dazu, was im ersten Schritt ausdrücklich nicht dabei sein muss.
Welche Art von Projekt?
- Neuentwicklung: Oft ist ein schlanker erster Ausbau sinnvoll, der den wichtigsten Ablauf abdeckt und im echten Betrieb erprobt wird.
- Erweiterung: Der Betrieb braucht Einblick in Quellcode, Dokumentation und Entwicklungsumgebung, bevor er seriös schätzen kann.
- Modernisierung oder Migration: Der Aufwand steckt häufig in der Datenübernahme und in Sonderfällen, die nirgends dokumentiert sind.
- Wartung: Reaktionszeiten, Erreichbarkeit und eine klare Abgrenzung zwischen Pauschale und Zusatzleistung stehen im Vordergrund.
- Schnittstellen und KI-Funktionen: Nennen Sie die beteiligten Systeme mit Namen, etwa Ihre Buchhaltungs- oder Warenwirtschaftssoftware.
Welche Angaben der Betrieb braucht
Das Anfrageformular fragt nur ab, was über Umfang und Teamgröße entscheidet. So sieht ein Betrieb schnell, ob das Projekt zu ihm passt.
- wie viele Mitarbeitende Ihr Unternehmen hat
- Art des Projekts: Neuentwicklung, Erweiterung, Modernisierung oder Wartung
- Plattform: Web, iOS, Android, Desktop oder Backend ohne eigene Oberfläche
- ob schon eine schriftliche Anforderungsbeschreibung vorliegt
- gewünschter Start und grober Budgetrahmen in Euro
- eine kurze Beschreibung mit den Systemen, die angebunden werden sollen
Was in Österreich zusätzlich zu klären ist
Kostenvoranschlag: Fragen Sie ausdrücklich, ob er verbindlich oder unverbindlich ist und ob seine Erstellung etwas kostet. Das ABGB knüpft an beide Varianten unterschiedliche Folgen, wenn das Projekt teurer wird als geschätzt. Bei größeren Vorhaben lohnt es sich, den Vertrag von Ihrer Anwältin oder Ihrem Anwalt ansehen zu lassen, vor allem die Frage, ob ein Werkvertrag mit Abnahme vorliegt.
Datenschutz: Neben der DSGVO gilt das österreichische Datenschutzgesetz; Aufsichtsbehörde ist die Datenschutzbehörde. Verarbeitet der Betrieb personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag, verlangt Art. 28 DSGVO eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung mit festgelegtem Mindestinhalt.
Gewerbeberechtigung und Förderung: Ob und welche Gewerbeberechtigung ein Betrieb hat, zeigt das Gewerbeinformationssystem Austria (GISA). Wenn Sie eine Digitalisierungsförderung von Bund oder Land nutzen möchten, klären Sie die Bedingungen mit der Förderstelle, bevor Sie beauftragen; manche Programme schließen bereits begonnene Projekte aus.
Quelle: dsb.gv.at
Was im Angebot stehen sollte
- Leistungsumfang als Liste von Funktionen und eine Abgrenzung, was nicht enthalten ist
- Abrechnungsmodell: Pauschale, Aufwand nach Stunden oder Personentagen, oder Aufwand mit Kostendach
- Meilensteine, Vorführungen und wie die Abnahme abläuft
- Werknutzungsrechte am Quellcode, Übergabe des Quellcodes und Umgang mit Open-Source-Bestandteilen
- Hosting, Updates und Erreichbarkeit bei Störungen
- Laufzeit und Kündigung eines Wartungsvertrags
So vergibt Offrano Ihre Anfrage
Sie beschreiben Ihr Vorhaben und bestätigen Telefonnummer und E-Mail-Adresse. Entwicklungsbetriebe sehen zunächst nur die Eckdaten, ohne Firmennamen und ohne Kontakt. Genau ein Betrieb kann die Anfrage übernehmen; er bezahlt Offrano dafür. Für Ihr Unternehmen bleibt die Anfrage kostenlos und unverbindlich. Noch bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten sieht, schicken wir Ihnen per E-Mail seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
Geprüft ist nur, dass der Betrieb als Unternehmen existiert, über UID-Nummer oder Firmenbuchauszug; seine Arbeit prüfen wir nicht. Eine Zusage, dass sich ein Betrieb meldet, gibt es nicht: Übernimmt innerhalb von 21 Tagen keiner, nehmen wir die Anfrage aus dem Angebot. Offrano entwickelt selbst nichts und wird nicht Ihr Vertragspartner.
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Häufige Fragen
Ist ein Kostenvoranschlag für Software in Österreich verbindlich?
Nur wenn das ausdrücklich so vereinbart ist. Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, ob der Kostenvoranschlag verbindlich oder unverbindlich ist und ob er etwas kostet.
Brauchen wir ein Lastenheft, bevor wir anfragen?
Nein. Eine kurze Beschreibung der wichtigsten Abläufe reicht für das erste Gespräch. Die genaue Anforderungsbeschreibung erarbeiten viele Betriebe gemeinsam mit Ihnen als ersten Arbeitsschritt.
Wer bekommt die Rechte am Quellcode?
Das bestimmt der Vertrag. Halten Sie fest, welche Werknutzungsrechte Sie erhalten und ob der Quellcode an Sie übergeben wird. Fehlt eine Regel, wird ein späterer Wechsel des Dienstleisters schwierig.
Brauchen wir eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung?
In der Regel dann, wenn der Betrieb personenbezogene Daten in Ihrem Auftrag verarbeitet, etwa beim Hosting oder bei Wartungsarbeiten mit echten Kundendaten. Informationen dazu bietet die Datenschutzbehörde.
Können wir eine Förderung für das Projekt bekommen?
Das hängt vom Programm, vom Bundesland und von Ihrem Unternehmen ab. Klären Sie das mit der Förderstelle, bevor Sie einen Auftrag erteilen. Ob gefördert wird, entscheidet allein der Fördergeber.
Was kostet uns die Anfrage bei Offrano?
Nichts. Offrano wird von dem Betrieb bezahlt, der Ihre Anfrage übernimmt. Ob Sie ihn danach beauftragen, entscheiden Sie frei.
Bereit für Ihre Anfrage?
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben – Ihre Anfrage geht an genau einen Fachbetrieb.
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