ERP-Software
ERP-Software in Österreich: ein Angebot von genau einem ERP-Partner
Ein Betrieb aus Ihrer Region meldet sich – keine Anrufflut.
✓ Bestätigen
Fast geschafft: Bitte bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse.
Wir haben Ihnen eine E-Mail an {email} geschickt. Erst nach dem Klick auf den Link darin geben wir Ihre Anfrage an Betriebe frei.
Aufträge in Excel, Lagerstände auf Zetteln und Rechnungen in einem eigenen Programm: Irgendwann trägt diese Aufteilung nicht mehr. Hier lesen Sie, wie Sie eine ERP-Einführung oder einen Wechsel vorbereiten, welche Angaben ein ERP-Partner braucht, welche österreichischen Besonderheiten die Software abdecken muss und wie Offrano Ihre Anfrage an genau einen Betrieb vergibt.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Software und Einführung getrennt betrachten
Ein ERP-Projekt besteht aus der Software, meist als Abo je Benutzer oder als Kauflizenz mit Wartungsvertrag, und aus der Einführung durch einen Partner. Die Einführung umfasst Prozessaufnahme, Einrichtung, Datenübernahme und Schulung und ist oft der größere Brocken.
Je näher Sie am Standard der Software bleiben, desto einfacher sind spätere Updates. Individuelle Anpassungen sind möglich, sollten aber begründet und dokumentiert werden.
Welche Art von Projekt?
- ERP-Einführung: Bisher arbeiten Sie mit Tabellen oder Einzelprogrammen; zuerst werden die Abläufe aufgenommen.
- ERP-Wechsel: Aufwand machen Datenübernahme, offene Posten, Artikelstämme und gewohnte Auswertungen.
- Anpassung und Schnittstellen: Webshop, Buchhaltung, Zeiterfassung, Banken oder Ihre Steuerkanzlei anbinden.
- CRM-Einführung: Kundenkontakte, Angebote und Vertriebschancen an einem Ort.
- Support und Wartung: Updates, Fehlerbehebung und Anwenderhilfe nach dem Start.
Welche Angaben der ERP-Partner braucht
Das Formular fragt nach den Punkten, die über System und Aufwand entscheiden.
- Größe Ihres Unternehmens und Branche: Produktion, Handel, Dienstleistung, Bau und Handwerk oder Logistik
- Anzahl der Benutzer im System
- benötigte Bereiche: Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft, Produktionsplanung, Vertrieb und CRM, Personalwesen
- heutiges System: keines, Tabellen, älteres ERP oder mehrere Einzellösungen
- gewünschter Start und grober Budgetrahmen in Euro
- eine kurze Beschreibung von Besonderheiten, etwa Filialen, Chargen oder mehrere Firmen
Österreichische Anforderungen an das System
Lohnverrechnung: Wenn das ERP das Personalwesen abdecken soll, muss es die österreichische Lohnverrechnung mit Kollektivverträgen und den Meldungen an die Sozialversicherung beherrschen. Viele Betriebe lassen das bewusst bei einer spezialisierten Lösung oder bei ihrer Steuerkanzlei.
Barumsätze: Verkaufen Sie auch an der Kassa, muss eine angebundene Kassenlösung die österreichischen Registrierkassenregeln erfüllen. Fragen Sie danach, bevor Sie Kasse und ERP verbinden.
E-Rechnung an öffentliche Auftraggeber: Rechnungen an die öffentliche Verwaltung des Bundes werden elektronisch über e-Rechnung.gv.at eingebracht, unterstützt werden dort unter anderem die Formate ebInterface und UBL sowie der Weg über Peppol. Beliefern Sie Behörden, sollte das ERP diese Formate erzeugen können. Welche steuerlichen Pflichten für Sie gelten, klären Sie mit Ihrer Steuerberaterin oder Ihrem Steuerberater.
Quelle: erechnung.gv.at
Was im Angebot stehen sollte
- Lizenz- oder Abomodell mit Benutzerzahl, Laufzeit und Kündigung
- Einführungsleistungen als Liste, mit der Mitwirkung, die Sie selbst leisten müssen
- welche Daten übernommen werden und wer sie bereinigt
- Cloud oder eigene Server, Standort der Daten und Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung
- Umgang mit Anpassungen bei Updates
- ob der Kostenvoranschlag verbindlich ist, und Supportzeiten nach dem Start
Typische Fehler
- Kein Key-User mit Zeit fürs Projekt: Die Einführung stockt.
- Altdaten ungeprüft übernommen: Dubletten wandern ins neue System.
- Zu viele Sonderlösungen: Jedes Update wird teurer.
- Start ohne Probelauf: Der erste Monatsabschluss wird zur Belastungsprobe.
So vergibt Offrano Ihre Anfrage
Sie beschreiben Ihr Vorhaben und bestätigen Telefonnummer und E-Mail-Adresse. ERP-Partner sehen zuerst nur die Eckdaten, ohne Firmennamen. Genau ein Partner kann übernehmen; er bezahlt Offrano dafür. Für Sie ist die Anfrage kostenlos und unverbindlich. Bevor er Ihre Kontaktdaten sieht, bekommen Sie per E-Mail seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
Geprüft ist nur, dass es ihn als Unternehmen gibt, über UID-Nummer oder Firmenbuchauszug; seine Qualität prüfen wir nicht. Eine Zusage, dass sich jemand meldet, gibt es nicht; nach 21 Tagen ohne Übernahme nehmen wir die Anfrage aus dem Angebot. Offrano verkauft keine Software und ist nicht Vertragspartner.
Verwandte Branchen
Häufige Fragen
Kann das ERP auch unsere Lohnverrechnung machen?
Manche Systeme können das, andere binden eine Speziallösung an. Wichtig ist, dass die österreichischen Kollektivverträge und Meldungen abgedeckt sind. Fragen Sie danach, bevor Sie das Modul Personalwesen fix einplanen.
Brauchen wir e-Rechnungen an den Bund?
Wenn Sie Stellen des Bundes beliefern, werden Rechnungen elektronisch über e-Rechnung.gv.at eingebracht. Ein ERP sollte dafür passende Formate wie ebInterface oder UBL erzeugen können.
Quelle: erechnung.gv.at
Cloud-ERP oder eigene Server?
Cloud spart eigene Server und Updates, bindet Sie aber an Abo und Anbieter. Eigene Server bieten mehr Kontrolle, brauchen aber IT-Betreuung. Lassen Sie sich die laufenden Kosten beider Varianten zeigen.
Können wir unsere alten Daten übernehmen?
Stammdaten und offene Posten meist ja. Die volle Buchungshistorie bleibt oft im Altsystem oder in einem Archiv, das Sie für die Aufbewahrung weiter lesen können müssen.
Ist der Kostenvoranschlag für die Einführung verbindlich?
Nur wenn es ausdrücklich vereinbart ist. Lassen Sie sich das schriftlich bestätigen und klären Sie, wie Mehraufwand abgerechnet wird.
Was kostet uns die Anfrage bei Offrano?
Nichts. Offrano wird vom ERP-Partner bezahlt, der Ihre Anfrage übernimmt. Ob Sie ihn beauftragen, entscheiden Sie frei.
Bereit für Ihre Anfrage?
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben – Ihre Anfrage geht an genau einen Fachbetrieb.
Anfrage stellen