ERP-Software
ERP-Software: ein Angebot von genau einem ERP-Partner
Ein Betrieb aus Ihrer Region meldet sich – keine Anrufflut.
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Wir haben Ihnen eine E-Mail an {email} geschickt. Erst nach dem Klick auf den Link darin geben wir Ihre Anfrage an Betriebe frei.
Wenn Aufträge in Tabellen, Lagerbestände im Kopf und Rechnungen in einem dritten Programm stecken, ist ein ERP-System oft der nächste Schritt. Hier lesen Sie, wie Sie Einführung und Wechsel vorbereiten, welche Angaben ein ERP-Partner für ein Angebot braucht, was das Angebot enthalten sollte und wie Offrano Ihre Anfrage an genau einen Betrieb vergibt.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Software und Einführung sind zwei Dinge
Ein ERP-Projekt besteht aus der Software selbst, meist als Abonnement je Nutzer oder als Kauflizenz mit Wartung, und aus der Einführung durch einen Partner: Prozesse aufnehmen, System einrichten, Daten übernehmen, Mitarbeitende schulen. Der zweite Teil ist oft der größere und wird in Angeboten am häufigsten unterschätzt.
Grundsätzlich gilt: Je mehr Sie Ihre Abläufe an den Standard der Software anpassen, statt die Software umzuprogrammieren, desto einfacher bleiben spätere Updates. Individuelle Anpassungen sind möglich, sollten aber begründet und dokumentiert sein.
Einführung, Wechsel, Anpassung, CRM, Support
- ERP-Einführung: Sie arbeiten bisher mit Tabellen oder einzelnen Programmen. Hier lohnt eine gründliche Aufnahme der Abläufe vor der Systemwahl.
- ERP-Wechsel: Das bisherige System wird abgelöst. Aufwand machen vor allem Datenübernahme, offene Posten, Artikelstämme und Auswertungen, an die sich alle gewöhnt haben.
- Anpassung und Schnittstellen: Anbindung von Webshop, Buchhaltung, Zeiterfassung oder Banken.
- CRM-Einführung: Kundenkontakte, Angebote und Vertriebschancen an einem Ort, eigenständig oder als Teil des ERP.
- Support und Wartung: Updates, Fehlerbehebung und Hilfe für Anwender nach dem Start.
Welche Angaben ein ERP-Partner für das Angebot braucht
Ob ein System und ein Partner zu Ihnen passen, hängt stark von Branche und Größe ab. Diese Punkte fragt das Formular ab:
- Größe Ihres Unternehmens und Branche: Produktion, Handel, Dienstleistung, Bau und Handwerk oder Logistik
- Anzahl der Nutzer, die im System arbeiten sollen
- benötigte Bereiche: Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft, Produktionsplanung, Vertrieb und CRM, Personalwesen
- heutiges System: keines, Tabellen, ein älteres ERP oder mehrere Einzellösungen
- gewünschter Start und grober Budgetrahmen
- eine kurze Beschreibung, etwa Besonderheiten wie Chargenverfolgung, Variantenfertigung oder mehrere Mandanten
E-Rechnung und Buchführung in Deutschland
Seit dem 1. Januar 2025 ist bei Umsätzen zwischen inländischen Unternehmen regelmäßig eine E-Rechnung in einem strukturierten Format zu verwenden; ein einfaches PDF gilt nicht mehr als E-Rechnung. Für die Ausstellung gibt es Übergangsregelungen. Formate wie XRechnung und ZUGFeRD ab Version 2.0.1, mit Ausnahme einzelner Profile, erfüllen laut Bundesfinanzministerium die Voraussetzungen.
Fragen Sie deshalb ausdrücklich, ob das System E-Rechnungen empfangen, prüfen, ausstellen und ordnungsgemäß archivieren kann und wie die Anbindung an Ihre Steuerkanzlei läuft. Welche Pflichten für Ihr Unternehmen gelten, klären Sie mit Ihrer Steuerkanzlei.
Quelle: bundesfinanzministerium.de
Was im Angebot stehen sollte
- Lizenz- oder Abomodell mit Anzahl und Art der Nutzer sowie Laufzeit und Kündigung
- Einführungsleistungen als Liste: Prozessaufnahme, Einrichtung, Datenübernahme, Schnittstellen, Schulung, Begleitung beim Start
- welche Daten übernommen werden und wer sie vorher bereinigt
- Betrieb in der Cloud oder auf eigenen Servern, Standort der Daten, Datensicherung und Vertrag zur Auftragsverarbeitung
- Umgang mit individuellen Anpassungen bei künftigen Updates
- Supportzeiten, Reaktionszeiten und Kosten für Anwenderhilfe nach dem Start
Typische Fehler und ihre Folgen
- Keine internen Verantwortlichen: Ohne Mitarbeitende, die Zeit für das Projekt bekommen, stockt die Einführung.
- Alte Daten ungeprüft übernehmen: Dubletten und Karteileichen landen im neuen System.
- Alles anpassen wollen: Jede Sonderlösung macht Updates teurer.
- Start ohne Probelauf: Der erste Monatsabschluss wird zur Belastungsprobe.
So vergibt Offrano Ihre Anfrage
Sie beschreiben Ihr Vorhaben und bestätigen Telefonnummer und E-Mail-Adresse. ERP-Partner sehen zunächst nur die Eckdaten, ohne Firmennamen und Kontaktdaten. Übernimmt ein Partner die Anfrage, zahlt er Offrano dafür und bekommt sie exklusiv; für Sie bleibt sie kostenlos und unverbindlich. Bevor der Partner Ihre Kontaktdaten sieht, senden wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer per E-Mail.
Geprüft haben wir nur, dass es ihn als Unternehmen gibt, über USt-ID oder Registerauszug, nicht die Qualität seiner Arbeit. Eine Zusage, dass jemand übernimmt, können wir nicht geben; nach 21 Tagen ohne Übernahme nehmen wir die Anfrage aus dem Angebot. Offrano verkauft keine Software und ist nicht Vertragspartner.
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Häufige Fragen
Cloud-ERP oder eigene Server?
Cloud-Systeme ersparen eigene Server und Updates, binden Sie aber an Abo und Anbieter. Eigene Server geben mehr Kontrolle, verlangen aber IT-Betreuung. Lassen Sie sich beide Varianten mit laufenden Kosten zeigen.
Muss unser ERP E-Rechnungen können?
Zwischen inländischen Unternehmen ist die E-Rechnung seit Anfang 2025 regelmäßig vorgesehen, mit Übergangsregeln für die Ausstellung. Ein aktuelles ERP sollte E-Rechnungen empfangen und ausstellen können.
Quelle: bundesfinanzministerium.de
Können wir unsere alten Daten übernehmen?
Meist ja, vor allem Kunden, Lieferanten, Artikel und offene Posten. Die vollständige Buchungshistorie bleibt oft im Altsystem oder in einem Archiv. Klären Sie Umfang und Bereinigung vorab.
Wie viel Zeit müssen unsere Mitarbeitenden einplanen?
Mehr als oft gedacht: für Workshops, Tests, Datenprüfung und Schulung. Der Partner sollte im Angebot nennen, welche Mitwirkung er von Ihnen erwartet.
Standardsoftware oder Branchenlösung?
Branchenlösungen bringen typische Abläufe schon mit, etwa für Bau oder Großhandel. Standardsysteme sind breiter, brauchen aber mehr Einrichtung. Nennen Sie Ihre Branche in der Anfrage, dann kann der Partner das einschätzen.
Warum geht unsere Anfrage nur an einen Partner?
Damit Sie nicht mehrere Vertriebsgespräche gleichzeitig führen müssen. Der Partner, der übernimmt, bezahlt dafür. Ob Sie ihn beauftragen, entscheiden Sie frei.
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