Photovoltaik · Wien
Photovoltaik in Wien: vom Solarkarten-Check zur fertigen Anlage
Ein Betrieb aus Ihrer Region meldet sich – keine Anrufflut.
✓ Bestätigen
Fast geschafft: Bitte bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse.
Wir haben Ihnen eine E-Mail an {email} geschickt. Erst nach dem Klick auf den Link darin geben wir Ihre Anfrage an Betriebe frei.
In Wien entscheiden drei städtische Punkte darüber, wie aufwendig eine Photovoltaikanlage wird: ob das Dach laut Solarkarte taugt und in einer Schutzzone oder der Welterbe-Zone liegt, welches Verfahren Baupolizei oder Energierecht verlangen und welche Förderung überhaupt noch in Frage kommt. Die Stadt hat ihr Förderpaket neu geordnet, gewöhnliche Dachanlagen auf Einfamilienhäusern fördert sie nicht mehr. Hier lesen Sie, was das für Ihr Vorhaben bedeutet.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Wien
- Region
- Wien
- Einwohner
- 2 040 914 (Quelle: Statistik Austria)
Erster Blick: die Wiener Solarkarte
Mit der Wiener Solarkarte sehen Sie für jede Dachfläche, wie gut sie sich für Solarenergie eignet, welche Leistung und Jahreserzeugung realistisch sind und ob das Gebäude in einer Schutzzone oder in der Weltkulturerbe-Zone liegt. Die Daten stehen in der Anwendung „Wien Umweltgut“.
Die Stadt weist selbst auf die Grenzen hin: Statik und bauliche Eigenschaften des einzelnen Hauses kennt die Karte nicht, sie ersetzt keine Planung. Nach Erfahrungswerten lassen sich im Schnitt nur rund 30 Prozent der geeigneten Dachflächen tatsächlich mit Modulen belegen. Nehmen Sie den Wert aus der Karte also als Orientierung und lassen Sie den Betrieb Belegungsplan und Ertrag für Ihr Dach rechnen.
Quelle: wien.gv.at
Baupolizei, Schutzzone und Elektrizitätsrecht
Für Photovoltaik in Wien sind Pflichten nach der Bauordnung für Wien und nach dem Wiener Elektrizitätswirtschaftsgesetz zu prüfen. Eine Baubewilligung verlangt die Bauordnung laut Stadt etwa im Grünland-Schutzgebiet, in Gebieten mit Bausperre und in Schutzzonen bei Anlagen mit weniger als 15 kW Engpassleistung; Verfahrensleitung hat die Baupolizei (MA 37).
Anlagen bis 15 kW brauchen keine Anzeige nach dem Elektrizitätsrecht. Darüber gilt: bis 50 kW eine Anzeige, bis 250 kW ein vereinfachtes Verfahren, darüber ein ordentliches Genehmigungsverfahren bei der MA 64. Den Netzzugang beantragt der Errichter bei den Wiener Netzen. Die Stadt empfiehlt, früh einen erfahrenen Betrieb einzubeziehen, weil meist dieser die Verfahren für Sie einreicht, und erinnert an Brandschutz, Blendung und Statik.
Quelle: wien.gv.at
Anfrage stellenWiener Landesförderung: was 2026 noch gefördert wird
Mit dem Förderpaket 2026 fördert die Stadt Standard-Dachanlagen nicht mehr, ausgenommen Anlagen auf mehrgeschoßigen Wohnbauten; auch Stromspeicher fallen heraus. Weiter gefördert werden Anlagen auf mehrgeschoßigen Bestandswohnbauten, Photovoltaik-Gründächer und -Flugdächer, neu dazu Fassadenanlagen und Dachgärten. Für Einfamilienhaus und Speicher verweist die Stadt auf die Bundesförderung.
Für ein Mehrparteienhaus muss das Gebäude laut Förderseite höher als 9 Meter sein, mindestens drei Wohneinheiten haben und zumindest zur Hälfte Wohnzwecken dienen. Anlagen bis 50 kWp werden mit 400 Euro je kWp gefördert, höchstens mit 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Der Antrag muss vor der Bestellung mit einem Angebot einer Fachfirma gestellt werden, abgewickelt über die Kommunalkredit Public Consulting. Die Landesförderung lässt sich nicht mit der Bundesförderung nach dem EAG kombinieren.
Quelle: sonnenstrom.wien.gv.at · wien.gv.at
Einfamilienhaus oder Zinshaus: welcher Weg passt
- Einfamilien- oder Reihenhaus in Wien: keine Landesförderung für eine gewöhnliche Dachanlage; übrig bleibt der EAG-Investitionszuschuss in einem der Fördercalls, beantragt vor der Inbetriebnahme.
- Mehrparteienhaus: die Landesförderung für mehrgeschoßige Wohnbauten prüfen und mit dem EAG-Zuschuss vergleichen, denn beides zusammen geht nicht.
- Dachsanierung geplant: ein Photovoltaik-Gründach ist ein eigener Fördertopf der Stadt und kann Begrünung und Stromerzeugung verbinden.
- Unsicher bei Bewilligung oder Förderung: die werktägliche Fördersprechstunde der Stadt und die Klima- und Innovationsagentur Wien beraten kostenlos.
Was im Wiener Kostenvoranschlag stehen sollte
- welches Verfahren nach Bauordnung und Elektrizitätsrecht nötig ist und wer es einreicht
- Ergebnis der Prüfung auf Schutzzone oder Welterbe-Zone
- Netzzugangsantrag bei den Wiener Netzen und Zählpunkt
- welche Förderung beantragt wird und ob der Antrag vor der Bestellung liegt
- Absturzsicherung, Gerüst und bei Zinshäusern die Frage der Statik
So läuft die Vermittlung
Solarbetriebe sehen Ihre Eckdaten ohne Namen; genau einer kann übernehmen und bezahlt Offrano dafür, Sie zahlen nichts. Name, Anschrift und Telefonnummer dieses Betriebs schicken wir Ihnen per E-Mail, bevor er Sie kontaktieren kann. Geprüft ist nur, dass es ihn als Unternehmen gibt; übernimmt binnen 21 Tagen niemand, nehmen wir die Anfrage heraus, eine Zusage gibt es nicht.
Förderung in Österreich
Diese Programme kommen für das Vorhaben in Frage. Maßgeblich sind die Bedingungen des Trägers zum Zeitpunkt Ihres Antrags.
EAG-Investitionszuschuss Photovoltaik und Stromspeicher (OeMAG)
OeMAG / EAG-Förderabwicklungsstelle (Bund)
Investitionszuschuss für neue oder erweiterte Photovoltaikanlagen; Stromspeicher werden nur gemeinsam mit einer PV-Anlage gefördert. Laut EAG-Abwicklungsstelle 2026 z. B. 150 EUR/kWp bis 10 kWp und 150 EUR/kWh Speicher, höchstens 30 % der förderfähigen Investitionskosten; Anträge nur in befristeten Fördercalls.
Quelle: www.eag-abwicklungsstelle.at · Stand 09.2026
Wien – Photovoltaik-Anlagen auf Mehrgeschoßwohnbauten
Stadt Wien
Gefördert werden neue PV-Anlagen von 1 bis 1.000 kWp auf bestehenden Mehrgeschoßwohnbauten mit mindestens 3 Wohneinheiten: bis 50 kWp 400 Euro je kWp, höchstens 30 % der förderfähigen Kosten. Eine Kombination mit der EAG-Förderung oder der Förderung des Klima- und Energiefonds ist ausgeschlossen.
Quelle: www.wien.gv.at · Stand 09.2026
Leistungen
Verwandte Branchen
Ratgeber zu Photovoltaik
- Photovoltaik in Wien: Anzeige, Abnahmebefund und BauordnungWann eine PV-Anlage in Wien bei der MA 64 anzuzeigen ist, was der Abnahmebefund bestätigt und wann die Bauordnung doch eine Baubewilligung verlangt.Weiterlesen
- Neue PV-Anlage in Österreich: Netzanschluss und Steuerbarkeit nach dem ElWGVereinfachter Netzanschluss für kleine PV-Anlagen, Frist des Netzbetreibers, Steuerbarkeit neuer Anlagen: was das ElWG in Österreich verlangt.Weiterlesen
Häufige Fragen
Fördert Wien noch die PV-Anlage auf meinem Einfamilienhaus?
Nein. Seit dem Förderpaket 2026 fördert die Stadt Standard-Dachanlagen nur noch auf mehrgeschoßigen Wohnbauten. Für Einfamilienhäuser bleibt der Investitionszuschuss des Bundes.
Quelle: sonnenstrom.wien.gv.at
Brauche ich in einer Wiener Schutzzone eine Baubewilligung?
Für Anlagen mit weniger als 15 kW Engpassleistung in Schutzzonen ja, laut Stadt nach der Bauordnung für Wien. Ob Ihr Dach in einer Schutzzone liegt, zeigt die Solarkarte.
Quelle: wien.gv.at · wien.gv.at
Kann ich die Wiener Landesförderung mit dem EAG-Zuschuss kombinieren?
Nein, laut Förderseite der Stadt ist die Kombination mit der EAG-Förderung und der Förderung des Klima- und Energiefonds ausgeschlossen.
Quelle: wien.gv.at
Wird ein Balkonkraftwerk in Wien gefördert?
Nein. Die Stadt nennt Balkonanlagen ausdrücklich als nicht förderfähig, weil sie die Mindestleistung nicht erreichen.
Quelle: wien.gv.at
Was kostet mich die Anfrage bei Offrano?
Nichts. Offrano wird von dem Solarbetrieb bezahlt, der Ihre Anfrage übernimmt.
Bereit für Ihre Anfrage?
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben – Ihre Anfrage geht an genau einen Fachbetrieb.
Anfrage stellen