Treppenlift
Sitzlift: sitzend die Treppe hinauf – in der Schweiz
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Der Sitzlift ist die häufigste Form des Treppenlifts: Ein Sitz fährt auf einer Schiene an der Treppe entlang, meist an der Wand- oder Geländerseite. Plattformlift und Hublift sind eigene Lösungen für andere Anforderungen. Hier lesen Sie, was einen Sitzlift ausmacht, wie sich gerade und kurvige Treppen unterscheiden und was ein Anbieter für ein belastbares Offerte braucht.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Gerade oder kurvig
Für gerade Treppen gibt es Standardschienen, die auf Länge gekürzt werden. Das macht den Einbau vergleichsweise schnell, und gebrauchte Lifte oder Mietgeräte kommen hier eher in Frage. Bei Kurven, Wendeln oder Zwischenpodesten wird die Schiene nach einem genauen Aufmass für Ihre Treppe gebogen und gefertigt. Das braucht Fertigungszeit, und die Schiene lässt sich später kaum woanders verwenden.
Ob die Schiene innen oder aussen an der Kurve läuft, entscheidet über Platzbedarf und Fahrkomfort. Der Anbieter zeigt Ihnen die Varianten beim Aufmass.
Ausstattung, die im Alltag zählt
- Drehsitz: dreht sich oben zur Seite, damit das Aufstehen nicht zur Treppe hin erfolgt
- Klappbarer Sitz, Armlehnen und Fussraste, damit die Treppe für andere frei bleibt
- Klappschiene oder Parkposition, wenn unten eine Tür oder ein Durchgang liegt
- Bedienung an der Armlehne und Fernbedienungen an den Haltestellen
- Akku, damit der Lift bei Stromausfall noch fährt, und Sicherheitssensoren, die bei Hindernissen stoppen
Was der Anbieter wissen muss
- Treppenform: gerade, mit Kurve, Wendel oder Podest
- wie viele Etagen und ob mehrere Treppenläufe verbunden werden
- Treppenbreite, Wand- oder Geländerseite, Türen am Start oder Ziel
- ob eine Steckdose in der Nähe ist
- Kauf neu, gebraucht oder Miete
- Eigentum oder Mietwohnung, Einfamilien- oder Mehrfamilienhaus
Zustimmung und Hilfsmittel in der Schweiz
Im Einfamilienhaus entscheiden Sie selbst. Im Mehrfamilienhaus braucht es die Zustimmung der Vermieterschaft oder, im Stockwerkeigentum, der Gemeinschaft; das Treppenhaus muss als Fluchtweg nutzbar bleiben.
Die Invalidenversicherung führt Treppenlifte, Hebebühnen und Rampen in ihrer Liste der Hilfsmittel. Ob im Einzelfall ein Anspruch besteht, prüft die IV-Stelle des Wohnsitzkantons nach Anmeldung; teure Hilfsmittel gibt sie in der Regel leihweise ab. Auch die AHV kennt Hilfsmittel. Klären Sie das vor der Bestellung, denn die Versicherung entscheidet über Art und Umfang, nicht der Lieferant.
Quelle: ahv-iv.ch
Ihre Anfrage über Offrano
Genau ein Treppenliftanbieter kann Ihre Anfrage übernehmen. Sie zahlen nichts, der Betrieb bezahlt Offrano. Geprüft ist, dass es ihn als Unternehmen gibt, nicht die Qualität seiner Arbeit.
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Häufige Fragen
Wie viel Treppenbreite braucht ein Sitzlift?
Sitzlifte sind schmal gebaut, trotzdem hängt es vom Modell ab. Der Anbieter prüft beim Aufmass, ob genug Platz für den Lift und andere Personen bleibt.
Kann ein Sitzlift mehrere Etagen verbinden?
Ja, mit einer durchgehenden Schiene über Podeste hinweg. Das ist immer eine Massanfertigung.
Was passiert bei Stromausfall?
Die meisten Sitzlifte fahren über einen Akku, der sich an den Haltestellen lädt, noch einige Fahrten weiter.
Kann der Sitzlift später wieder ausgebaut werden?
Ja. Die Schiene wird an den Stufen verschraubt, nicht an der Wand; nach dem Abbau bleiben Bohrlöcher, die verschlossen werden.
Kann ich den Lift in der Mietwohnung einbauen lassen?
Nur mit schriftlicher Zustimmung der Vermieterschaft. Klären Sie das, bevor Sie bestellen.
Beteiligt sich die IV?
Treppenlifte stehen in der Hilfsmittelliste der IV. Ob ein Anspruch besteht, entscheidet die IV-Stelle Ihres Wohnsitzkantons nach Anmeldung.
Quelle: ahv-iv.ch
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