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Wärmepumpe · Wien

Wärmepumpe in Wien: vom Wärmeplan zum Kostenvoranschlag

Ein Betrieb aus Ihrer Region meldet sich – keine Anrufflut.

Ihre Anfrage: Wärmepumpe

Schritt 1 von 5 · Vorhaben

Förderung möglich – der Betrieb berücksichtigt sie im Angebot.

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Kostenlos · unverbindlich · Ihre Nummer bekommt genau ein Betrieb

Wer in Wien von Gas oder Öl auf eine Wärmepumpe umsteigen will, findet bei der Stadt mehr Vorarbeit als anderswo: einen Wärmeplan, der jedes bebaute Gebiet einer Versorgungsart zuordnet, eine eigene Förderung der Wohnbauförderung für den Heizungstausch und kostenlose Beratungsstellen. Diese Seite ordnet das für Eigenheim, Eigentumswohnung und Zinshaus ein und sagt, was ein Installateur für einen belastbaren Kostenvoranschlag von Ihnen braucht.

  • Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
  • Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
  • Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.

Wien

Region
Wien
Einwohner
2 040 914 (Quelle: Statistik Austria)

Der Wiener Wärmeplan 2040: In welchem Gebiet steht Ihr Haus?

Der Wärmeplan der Stadt umfasst alle bebauten Gebiete und zeigt für Gebäude, die heute noch mit Öl oder Gas heizen, welche klimaneutrale Versorgung dort am besten passt. Er unterscheidet Gebiete für bestehende und künftige Fernwärme sowie Gebiete mit lokaler Wärme, gemeinsam für mehrere Liegenschaften oder individuell für ein einzelnes Haus. Grundlage sind der heutige und der erwartbare Wärmebedarf bis 2040, erneuerbare Potenziale und die vorhandene Infrastruktur.

In den Gebieten „Lokale Wärme individuell“ nennt die Stadt Wärmepumpensysteme mit Erdwärme, Grundwasser oder Luft ausdrücklich als geeignete Option, auch liegenschaftsübergreifend oder als kleines lokales Wärmenetz. Voraussetzung ist laut Stadt, dass das Gebäude die Wärme effizient nutzt, etwa durch Dämmung, und dass die Heizung mit niedrigen Vorlauftemperaturen auskommt oder dafür umgebaut wird. Liegt Ihr Haus in einem Fernwärmegebiet, lohnt vor dem Kostenvoranschlag die Frage an Wien Energie, ob ein Anschluss möglich ist.

Quelle: wien.gv.at · wien.gv.at

Was die Stadt Wien beim Heizungstausch fördert

Die Wohnbauförderung der Stadt (MA 50) fördert die Errichtung und die Umstellung auf hocheffiziente alternative Systeme wie Heizungswärmepumpen, Biomasse oder Fernwärme, für Heizung und Warmwasser. Das alte System muss demontiert werden, die neue Anlage muss die alleinige Heizung sein, und die Wärmepumpe muss in der Produktdatenbank aufscheinen. Gefördert wird bis zu einer Vorlauftemperatur von 40 Grad Celsius; höhere Temperaturen gehen nur mit einem Effizienznachweis. Die Wohnung oder das Eigenheim muss Hauptwohnsitz sein, und es gelten Einkommensgrenzen.

Bei Eigenheimen und Kleingartenwohnhäusern beträgt der nicht rückzahlbare Beitrag laut Stadt 35 Prozent der anerkannten Kosten, höchstens 8.000 Euro; für Geothermie, Grundwasser oder Abwärme kann ein Zusatzbeitrag von 4.000 Euro dazukommen. Bei Wohnungen werden höchstens 15.000 Euro als förderbar anerkannt, der Beitrag liegt damit bei maximal 5.250 Euro. Rechnungen dürfen bei Antragstellung höchstens sechs Monate alt sein. Ausgezahlt wird nach vorhandenen Budgetmitteln, ein Rechtsanspruch besteht nicht.

Quelle: wien.gv.at

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Bundesaktion beendet: nur auf die Wiener Förderung bauen

Auf der Wiener Förderseite wird noch auf die Bundesaktion „Raus aus Öl und Gas“ verwiesen. Die Sanierungsoffensive des Bundes nimmt laut ihrer Förderstelle aber keine neuen Registrierungen mehr an; bestehende Registrierungen und Anträge werden weiterbearbeitet. Rechnen Sie Ihr Vorhaben deshalb ohne Bundeszuschuss durch und fragen Sie bei der Förderstelle, ob sich daran etwas geändert hat.

Quelle: sanierungsoffensive.gv.at · wien.gv.at

Gastherme im Zinshaus: warum der Einzelumstieg selten klappt

Die Stadt sagt offen, dass der Wechsel von einer Gastherme auf ein erneuerbares System für eine einzelne Wohnung nur in den seltensten Fällen realisierbar ist. Meist braucht es bauliche Maßnahmen im ganzen Haus, etwa eine zentrale Wärmeleitung. Als ersten Schritt empfiehlt sie ein Sanierungskonzept für das gesamte Gebäude, das über die Hauskunft gefördert werden kann; in einer Eigentümergemeinschaft sollte es alle Einheiten umfassen.

Wer zur Miete wohnt, kann den Umstieg nicht allein beschließen: Verantwortlich sind die Gebäudeeigentümer, die zustimmen müssen. Mieterinnen und Mieter können an ihrem Hauptwohnsitz eine Dekarbonisierungsprämie beantragen, etwa für einen neuen Elektroherd oder den Rückbau von Kochgas, brauchen dafür aber vor Beginn der Arbeiten die Zustimmung von Eigentümer oder Hausverwaltung.

Quelle: wien.gv.at

Kostenlos beraten lassen, bevor der Installateur kommt

Die Stadt nennt drei Stellen, die kostenlos zum Umstieg beraten. Die Hauskunft des wohnfonds_wien ist Anlaufstelle für Sanierung und Dekarbonisierung von Wohnhäusern. Die Klima- und Innovationsagentur Wien hilft bei Genehmigungsverfahren für Wärmetechnologien, bei einer ersten Einschätzung der Machbarkeit und bei der Suche nach Fachleuten. Wien Energie berät zu Fernwärme und Wärmepumpen. Ein Online-Assistent der Stadt zeigt, welche Stelle für Sie passt.

Wird eine Ölheizung stillgelegt, verlangt die Stadt eine Meldung der Auflassung an die Baupolizei. Klären Sie mit dem Installateur, wer diese Meldung übernimmt und ob Tank und Kessel im Angebot enthalten sind.

Quelle: wien.gv.at · wien.gv.at

Ihre Anfrage über Offrano

Ein einziger Installateur aus der Region kann Ihre Wiener Anfrage übernehmen; er zahlt Offrano dafür, für Sie bleibt sie kostenlos und unverbindlich. Seinen Namen, seine Anschrift und Telefonnummer erhalten Sie per E-Mail, bevor er Ihre Daten sieht. Wir prüfen nur, dass es das Unternehmen gibt, nicht seine Arbeit, und können nicht zusagen, dass sich jemand meldet; nach 21 Tagen ohne Übernahme endet die Anfrage.

Förderung in Österreich

Diese Programme kommen für das Vorhaben in Frage. Maßgeblich sind die Bedingungen des Trägers zum Zeitpunkt Ihres Antrags.

  • Wien – Errichtung und Umstellung/Nachrüstung von Heizanlagen

    Stadt Wien (MA 25 / MA 50)

    Die Stadt Wien fördert die Errichtung sowie die Umstellung oder Nachrüstung hocheffizienter alternativer Heizungen wie Fernwärme, Heizungswärmepumpen oder Biomasse in Wohnungen und Eigenheimen. Das alte Heizsystem muss demontiert werden; Wärmepumpen müssen in der Produktdatenbank stehen und sind grundsätzlich bis 40 °C Vorlauftemperatur förderbar.

    Quelle: www.wien.gv.at · Stand 09.2026

  • Wien – Dekarbonisierungsprämie

    Stadt Wien (MA 50)

    Wer in der eigenen Hauptwohnsitz-Wohnung von Gas zum Beispiel auf Fernwärme, Wärmepumpe oder E-Herd umsteigt und die Gasanlage stilllegen lässt, kann laut Stadt Wien in der Regel 1.000 Euro erhalten, bei Umstellung im gesamten Gebäude 1.500 Euro. Der Antrag ist innerhalb von 6 Monaten nach der Gasfreimachung zu stellen.

    Quelle: www.wien.gv.at · Stand 09.2026

  • Wien – Thermische Eigenheimsanierung

    Stadt Wien (MA 25 / MA 50)

    Gefördert wird die thermische Sanierung der Gebäudehülle von Eigenheimen, Reihen- und Kleingartenwohnhäusern, etwa Dämmung von Außenwänden, Dach und Decken oder neue Fenster und Türen, zusätzlich hocheffiziente Heizsysteme wie Wärmepumpen. Voraussetzung sind unter anderem Hauptwohnsitz, eine mindestens 20 Jahre alte Baubewilligung und Einkommensgrenzen (z. B. 54.710 Euro für 1 Person).

    Quelle: www.wien.gv.at · Stand 09.2026

Leistungen

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Häufige Fragen

Fördert die Stadt Wien den Umstieg auf eine Wärmepumpe?

Ja, über die Wohnbauförderung, wenn die alte Heizung abgebaut wird, die Wärmepumpe allein heizt, in der Produktdatenbank steht und die Einkommensgrenzen eingehalten sind. Bei Eigenheimen sind es laut Stadt 35 Prozent der anerkannten Kosten, höchstens 8.000 Euro.

Quelle: wien.gv.at

Mein Haus liegt laut Wärmeplan in einem Fernwärmegebiet. Ist eine Wärmepumpe dann falsch?

Nicht zwingend, der Wärmeplan ist eine Empfehlung der Stadt für die jeweils am besten geeignete Versorgung. Fragen Sie Wien Energie, ob und wann ein Anschluss möglich ist, und vergleichen Sie beides, bevor Sie einen Kostenvoranschlag unterschreiben.

Quelle: wien.gv.at

Kann ich in meiner Wiener Mietwohnung die Gastherme durch eine Wärmepumpe ersetzen?

Allein meist nicht. Laut Stadt sind die Gebäudeeigentümer für den Umstieg verantwortlich und müssen zustimmen; für einzelne Wohnungen ist der Wechsel selten realisierbar. Sprechen Sie früh mit Eigentümer oder Hausverwaltung.

Quelle: wien.gv.at

Wo bekomme ich in Wien eine unabhängige Erstberatung?

Bei der Hauskunft, der Klima- und Innovationsagentur Wien oder bei Wien Energie. Die Beratung ist laut Stadt kostenlos; ein Online-Assistent hilft bei der Wahl der Stelle.

Quelle: wien.gv.at

Wer bezahlt die Vermittlung über Offrano?

Der Installateur, der Ihre Anfrage übernimmt. Für Sie entstehen keine Kosten, und Sie entscheiden frei, ob Sie ihn beauftragen.

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