IT-Service
Umstellung auf die Cloud: ein Angebot für den Umzug Ihrer Firmendaten
Ein Betrieb aus Ihrer Region meldet sich – keine Anrufflut.
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Wir haben Ihnen eine E-Mail an {email} geschickt. Erst nach dem Klick auf den Link darin geben wir Ihre Anfrage an Betriebe frei.
Der eigene Server im Abstellraum ist in die Jahre gekommen, Mitarbeitende arbeiten mobil, und E-Mail läuft noch über einen alten Anbieter: Oft ist das der Anlass, Dienste in die Cloud zu verlegen. Hier lesen Sie, welche Varianten es gibt, wie eine Umstellung abläuft und worauf Sie beim Datenstandort achten sollten.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Was in die Cloud wandert
- E-Mail und Kalender: meist der einfachste Schritt, aber mit Aufwand bei Postfächern, Weiterleitungen und Domain-Einstellungen.
- Dateiablage: Netzlaufwerke werden durch Cloud-Speicher mit Freigaben ersetzt. Hier entscheidet das Rechtekonzept über Ordnung oder Chaos.
- Server und Fachanwendungen: Entweder läuft die Anwendung beim Hersteller als Online-Dienst, oder Ihr Server wird als virtuelle Maschine in ein Rechenzentrum verlegt.
- Mischbetrieb: Nicht alles muss umziehen. Manche Fachsoftware oder Maschinensteuerung bleibt sinnvoll vor Ort.
Ablauf einer Umstellung
Am Anfang steht eine Bestandsaufnahme: Welche Daten, Postfächer und Anwendungen gibt es, wer braucht worauf Zugriff, welche Verbindungen bestehen zu anderen Systemen? Danach folgen Planung des Rechtekonzepts, eine Testmigration mit einigen Benutzern und der Umzug, meist an einem Wochenende oder in Etappen.
Zum Abschluss werden Mitarbeitende eingewiesen und Altsysteme abgeschaltet, erst nachdem geprüft ist, dass alles vollständig übertragen wurde. Eine Umstellung ist erst fertig, wenn auch Datensicherung und Anmeldung mit zweitem Faktor eingerichtet sind.
Anfrage stellenWas der Dienstleister wissen muss
- welche Dienste umziehen sollen und wie viele Benutzer und Postfächer betroffen sind
- ungefähre Datenmenge und wie schnell Ihre Internetleitung ist
- eingesetzte Fachsoftware und ob der Hersteller eine Cloud-Variante anbietet
- ob Sie bereits Lizenzen eines Cloud-Anbieters haben
Datenstandort und Datenschutz
Cloud-Anbieter verarbeiten Ihre Daten in Ihrem Auftrag, deshalb gehört ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO dazu. Lassen Sie sich nennen, in welchen Ländern die Daten gespeichert werden und ob Unterauftragnehmer außerhalb der EU beteiligt sind. Für Übermittlungen in Drittländer gelten zusätzliche Voraussetzungen; die Einordnung für Ihr Unternehmen klären Sie mit Ihrer Datenschutzbeauftragten oder Ihrem Datenschutzbeauftragten.
Denken Sie auch an Aufbewahrungspflichten: Geschäftsunterlagen müssen nach der Abgabenordnung je nach Art bis zu zehn Jahre aufbewahrt werden, auch wenn Sie den Anbieter wechseln.
Quelle: dsb.gv.at · gesetze-im-internet.de
Typische Fehler und was ins Angebot gehört
- Rechte eins zu eins übernommen: Alte Freigaben-Wildwuchs wandert in die Cloud.
- Keine eigene Sicherung: Cloud heißt nicht automatisch, dass gelöschte Daten wiederherstellbar sind.
- Ins Angebot gehören: Umfang der Migration, Testphase, Zeitplan, Einweisung, laufende Lizenzkosten getrennt von der Einmalleistung, Rückweg bei einem späteren Anbieterwechsel.
- Ihre Anfrage geht bei Offrano an genau einen IT-Dienstleister; er bezahlt dafür, Sie nicht. Bevor er Ihre Kontaktdaten sieht, erhalten Sie seine per E-Mail.
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Häufige Fragen
Brauchen wir nach der Cloud-Umstellung noch eine Datensicherung?
Ja, in aller Regel. Cloud-Dienste schützen vor Hardwareausfall, aber nicht zuverlässig vor versehentlichem Löschen, Verschlüsselung durch Schadsoftware oder Kündigung des Kontos.
Können wir im Betrieb weiterarbeiten, während umgestellt wird?
Meist ja. Viele Dienstleister migrieren in Etappen oder am Wochenende und schalten erst um, wenn die Daten vollständig übertragen sind.
Was passiert mit unserem alten Server?
Er wird erst abgeschaltet, wenn alles geprüft ist. Datenträger sollten danach nachweisbar gelöscht oder vernichtet werden; lassen Sie sich das bestätigen.
Reicht unsere Internetleitung für die Cloud?
Das hängt von Benutzerzahl und Datenmenge ab. Der Dienstleister sollte das vorab prüfen und gegebenenfalls eine Zweitleitung vorschlagen.
Bereit für Ihre Anfrage?
Beschreiben Sie Ihr Vorhaben – Ihre Anfrage geht an genau einen Fachbetrieb.
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