Wärmepumpe · Zürich
Wärmepumpe in Zürich
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Wer in der Stadt Zürich eine Öl- oder Gasheizung ersetzt, entscheidet nicht nur zwischen Luft und Erdwärme. Zuerst stellt sich die Frage, ob die Liegenschaft in einem Fernwärmegebiet liegt, ob das Gasverteilnetz im Quartier stillgelegt wird und welche Beiträge Stadt und Kanton zusammen ausrichten. Diese Seite fasst zusammen, was in Zürich anders ist als anderswo und was ein Heizungsinstallateur daraus für seine Offerte braucht.
- Genau ein Betrieb. Ihre Anfrage wird ein einziges Mal vergeben. Danach sieht sie kein anderer Betrieb mehr.
- Sie wissen vorher, wer sich meldet. Bevor der Betrieb Ihre Kontaktdaten erhält, schicken wir Ihnen seinen Namen, seine Anschrift und seine Telefonnummer.
- Widerruf jederzeit. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit zurückziehen – über den Link in unserer E-Mail.
Zürich
- Region
- Zürich
- Einwohner
- 440'935 (Quelle: BFS STATPOP)
Erst auf EnerGIS schauen: Fernwärme oder Einzellösung
Neue Heizungen in der Stadt Zürich müssen Energie aus erneuerbaren Quellen beziehen, etwa Umweltwärme aus Erdreich, Wasser oder Aussenluft, Abwärme, Holz oder inländisches Biogas. Ob Ihr Haus in einem bestehenden, geplanten oder erst geprüften Fernwärmegebiet liegt, zeigt die städtische Energiekarte EnerGIS nach Eingabe der Adresse.
Die Fernwärmegebiete legt die Stadt in ihrer kommunalen Energieplanung fest und baut die Netze etappenweise aus. Liegt Ihr Haus ausserhalb, ist eine Wärmepumpe meist die naheliegende Lösung. Liegt es in einem Gebiet, das erst später erschlossen wird, die alte Heizung aber jetzt ausfällt, braucht es eine Übergangslösung. Dazu berät die Energieberatung der Stadt Zürich kostenlos; ein Betrieb sollte diese Frage in der Offerte ansprechen, bevor er eine teure Dauerlösung vorschlägt.
Quelle: stadt-zuerich.ch
Gasnetz wird in mehreren Quartieren stillgelegt
Die Stadt ersetzt das Gasverteilnetz in mehreren Gebieten durch Fernwärme. Beschlossen sind Zeitpläne unter anderem für Tiefenbrunnen, Altstetten, die Quartiere Gewerbeschule und Langstrasse sowie die Innenstadt; je nach Standort beginnt die Stilllegung ab 2030, in der City ab 2033. In Zürich-Nord ist die Umstellung bereits abgeschlossen. Ausserhalb der Fernwärmegebiete sollen Eigentümer wo immer möglich dezentrale erneuerbare Lösungen wie Wärmepumpen nutzen; spätestens bis 2040 soll in der ganzen Stadt kein fossiles Gas mehr für Heizen, Warmwasser und Kochen verwendet werden.
Für die Offerte heisst das: Nennen Sie dem Betrieb Ihr Quartier und ob Sie heute mit Gas heizen oder kochen. Ein Gasherd, der mit der Heizung wegfällt, gehört dann gleich mit in die Planung.
Quelle: stadt-zuerich.ch
Anfrage stellenStädtische Förderung: zwei Gesuche, vor Baubeginn
Die Stadt Zürich legt Maximalbeiträge fest, in denen der kantonale Anteil bereits steckt. Für die volle Förderung reichen Sie deshalb zwei Gesuche ein, eines bei der Stadt und eines beim Kanton; der Kanton zahlt seinen Anteil, die Stadt ergänzt den Rest. Beide Gesuche müssen zwingend vor Baubeginn eingereicht sein. Nach der vorzeitigen Freigabe darf auf eigene Verantwortung begonnen werden. Das städtische Gesuch bearbeitet ewz.
Eine Zürcher Besonderheit ist der Zusatzbeitrag für den vorzeitigen Heizungsersatz: Er gilt, wenn eine Gas- oder Ölheizung mit weniger als 15 Betriebsjahren durch eine Wärmepumpe oder einen Fernwärmeanschluss ersetzt wird, und wird zusammen mit dem Beitragsgesuch gestellt. In Gebieten mit angekündigter Gasnetzstilllegung gelten dafür gesonderte Bedingungen. Die Beträge berechnet der Fördergeldrechner der Stadt; ob und wie viel bezahlt wird, entscheiden Stadt und Kanton.
Quelle: stadt-zuerich.ch
Meldung oder Baugesuch in Zürich
Innen und aussen aufgestellte Luft-Wasser-Wärmepumpen und Erdsonden-Wärmepumpen können in der Stadt Zürich im Meldeverfahren erstellt werden, aussen aufgestellte Geräte bis zu einer Grösse von 2 m³. In Kernzonen, im Geltungsbereich eines Ortsbild- oder Denkmalschutzinventars oder bei einer denkmalpflegerischen Schutzanordnung braucht es eine Baubewilligung. In der Altstadt und in vielen Quartierkernen ist das der Normalfall, und der Standort des Aussengeräts wird dann zur Gestaltungsfrage.
Ob Ihre Adresse betroffen ist, klären der Betrieb oder Sie beim Amt für Baubewilligungen. Der Lärmschutznachweis gegenüber den Nachbarn gehört in beiden Verfahren dazu.
Quelle: stadt-zuerich.ch
Was der Betrieb von Ihnen wissen muss
- Adresse oder Quartier, damit er Fernwärmegebiet, Gasnetz-Zeitplan und Kernzone prüfen kann
- heutige Heizung mit ungefährem Alter; bei jüngeren Gas- oder Ölheizungen ist das für den Zusatzbeitrag wichtig
- Radiatoren oder Fussbodenheizung, beheizte Fläche und Gebäudeart
- Eigentum oder Stockwerkeigentum und Platz für ein Aussengerät oder eine Bohrung
- ob Sie die Gesuche selbst stellen oder der Betrieb das übernehmen soll
Ihre Anfrage bei Offrano
Ihre Anfrage sieht zunächst nur ein Heizungsbetrieb aus der Region Zürich, und zwar ohne Ihre Kontaktdaten. Genau einer kann sie übernehmen; er bezahlt Offrano dafür, Sie nichts. Vorher erhalten Sie seinen Namen, seine Adresse und seine Telefonnummer per E-Mail. Geprüft ist nur, dass es ihn als Unternehmen gibt, und eine Übernahme ist nicht zugesagt.
Förderung in der Schweiz
Diese Programme kommen für das Vorhaben in Frage. Massgeblich sind die Bedingungen des Trägers zum Zeitpunkt Ihres Antrags.
Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen
Bund und Kantone (kantonale Energiefachstellen)
Gefördert werden u. a. die Wärmedämmung von Fassade, Dach, Wand und Boden, der Ersatz fossiler oder elektrischer Heizungen durch Wärmepumpen, umfassende Gesamtsanierungen mit GEAK sowie der GEAK Plus. Welche Massnahmen zu welchen Bedingungen gefördert werden, legt jeder Kanton selbst fest; das Gesuch geht an die Energiefachstelle des Standortkantons.
Quelle: www.dasgebaeudeprogramm.ch · Stand 09.2026
Leistungen
Städte
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Häufige Fragen
Mein Haus liegt in einem geplanten Fernwärmegebiet, die Ölheizung ist defekt. Was nun?
Für Gebäude, die erst später an ein Netz angeschlossen werden können, braucht es eine Übergangslösung. Die Energieberatung der Stadt Zürich berät dazu kostenlos. Für eine temporäre Heizzentrale gelten eigene Förderbedingungen.
Quelle: stadt-zuerich.ch
Warum muss ich in Zürich zwei Fördergesuche stellen?
Die Stadt rechnet mit Maximalbeiträgen, in denen der kantonale Beitrag enthalten ist. Der Kanton zahlt seinen Anteil, die Stadt ergänzt den Rest. Ohne das kantonale Gesuch fehlt ein Teil.
Quelle: stadt-zuerich.ch
Meine Gasheizung ist erst wenige Jahre alt. Lohnt sich ein Wechsel trotzdem?
Für den Ersatz einer Gas- oder Ölheizung mit weniger als 15 Betriebsjahren durch eine Wärmepumpe richtet die Stadt einen Zusatzbeitrag aus. Ob das für Ihren Fall aufgeht, rechnen Sie mit dem Betrieb und dem Fördergeldrechner der Stadt.
Quelle: stadt-zuerich.ch
Brauche ich in der Altstadt ein Baugesuch für die Wärmepumpe?
In Kernzonen und bei inventarisierten oder geschützten Bauten ist in Zürich eine Baubewilligung nötig; sonst genügt für Luft-Wasser- und Erdsonden-Wärmepumpen in der Regel die Meldung.
Quelle: stadt-zuerich.ch
Wird das Gas in meinem Quartier abgestellt?
Das zeigt EnerGIS für Ihre Adresse. Beschlossen sind Zeitpläne für mehrere Gebiete; ausserhalb der Fernwärmegebiete würde eine Stilllegung mindestens zehn Jahre im Voraus angekündigt.
Quelle: stadt-zuerich.ch
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